Xylocitin® 2% mit Epinephrin (Adrenalin) 0,001% (1:100 000)

Wirkstoff
Darreichungsform
Injektionslösung
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: Hinweise beachten Reaktionsvermögen: beeinträchtigt Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Lokale Schmerzausschaltung (Infiltrations- und Leitungsanästhesie) im Zahn-, Mund- und Kieferbereich bei Erwachsenen und Kindern, wobei bei der Anwendung bei Kindern < 4 Jahren besondere Vorsicht geboten ist.

Dosierung

Indikation Infiltrations- bzw. Leitungsanästhesie Intraligamentären Anästhesie
Alter/Altersklasse Kinder Erwachsene und Jugendliche >15 Jahren
Dosis 20-30 mg Lidocainhydrochlorid/Eingriff. Alternativ Berechnung der Dosis (in mg) von Lidocainhydrochlorid per Formel: Gewicht des Kindes (in kg) x 1,33. jeweils 1-2 ml (entsprechend 0,2-0,3 ml in palatinalen Bereichen) Xylocitin 2 % mit Epinephrin (Adrenalin) 0,001 % (1:100 000). 0,2-0,4 ml Xylocitin 2 % mit Epinephrin (Adrenalin) 0,001 % (1:100 000) jeweils mesial und distal (bei Molaren zusätzlich palatinal) in den Sulcus des entsprechenden Zahnes.
Anwendungshäufigkeit einmalige (einzeitige) Anwendung
Anwendungshinweis Max. 5 mg Lidocainhydrochlorid/kg KG. Bei Anwendung in der Mundhöhle (schnelle Resorption): Maximaldosis 200 mg Lidocainhydrochlorid 1 H₂O mit Vasokonstriktorzusatz.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Bekannte Überempfindlichkeit gegenüber Lokalanästhetika vom Säureamid-Typ
  • Hyperthyreose
  • schwere Störungen des Reizbildungs- und Reizleitungssystems am Herzen
  • akut dekompensierte Herzinsuffizienz
  • Schock
  • intravasale Injektion
  • Bronchialasthmatiker mit Sulfit-Überempfindlichkeit (aufgrund des Gehaltes an Natriummetabisulfit).

Wegen der gefäßverengenden Wirkung des Epinephrin-Anteils darf Xylocitin 2 % mit Epinephrin (Adrenalin) 0,001 % (1:100 000) weiterhin nicht angewendet werden bei:

  • Betäubungen in Endstromgebieten der Blutgefäße
  • Glaukom mit engem Kammerwinkel
  • paroxysmalen Tachykardien oder hochfrequenter absoluter Arrhythmie.

Die Anwendung von Xylocitin 2 % mit Epinephrin (Adrenalin) 0,001 % (1:100 000) ist kontraindiziert bei der gleichzeitigen Behandlung mit trizyklischen Antidepressiva oder Monoaminooxidase(MAO)-Hemmstoffen, da diese Wirkstoffe die Herz-Kreislauf-Wirkungen des Epinephrins verstärken können. Das kann bis zu 14 Tage nach Beendigung einer Behandlung mit MAO-Hemmstoffen zutreffen

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
10 Amp. 2 ml N3 04029934
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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100 Amp. 2 ml 04029940