Ketanest® S 5 mg/ml/-25 mg/ml
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Salzsäure 0,36%, Wasser für Injektionszwecke, Injektionsfl. zusätzl.: Benzethoniumchlorid
Anwendungsgebiete
- Einleitung und Durchführung einer Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) ggf. in Kombination mit Schlafmitteln (Hypnotika).
- Ergänzung bei Regionalanästhesien (örtliche Betäubung).
- Anästhesie und Schmerzbekämpfung (Analgesie) in der Notfallmedizin.
- Intubation im Status asthmaticus in Kombination mit einem Muskelrelaxans, wenn andere spezifische Maßnahmen nicht erfolgreich waren.
- Schmerzbekämpfung bei künstlicher Beatmung (Intubation).
Hinweis: In der Kinderchirurgie sowie in der Notfallmedizin wird Ketanest S meist nur allein verwendet; bei den anderen Indikationen wird die Kombination mit Schlafmitteln empfohlen.
Dosierung
Einleitung einer Allgemeinanästhesie: 0,5 bis 1 mg Esketamin/kg KG i.v. bzw. 2 bis 4 mg/kg KG i.m. Aufrechterhaltung: halbe Initialdosis bei Bedarf nachinjizieren, im Allgemeinen alle 10 bis 15 Minuten. Dauerinfusion: 0,5 bis 3 mg Esketamin/kg KG pro Stunde. Dosisreduktion bei Polytrauma oder schlechtem Allgemeinzustand. Supplementierung einer Regionalanästhesie: Nach Bedarf 0,125 bis 0,25 mg Esketamin/kg KG pro Stunde als i.v. Infusion. Intubierte Intensivpatienten: Im Allgemeinen 0,25 mg Esketamin/kg KG als Bolus mit einer anschließenden Dauerinfusion von 0,2 bis 0,5 (bis 1,5) mg Esketamin/kg KG und Stunde bei gleichzeitiger Benzodiazepingabe. Analgesie in der Notfallmedizin: 0,25 bis 0,5 mg Esketamin/kg KG i.m. bzw. 0,125 bis 0,25 mg/kg KG langsam i.v. Intubation im Status asthmaticus: 0,5 bis 1 mg Esketamin/kg KG i.v., bei Bedarf bis 2,5 mg/kg KG. Bei Anwendung als Dauerinfusion zur Analgesie bei künstlicher Beatmung sollte die Dauer der Anwendung 4 bis 6 Wochen nicht überschreiten.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Patienten, für die ein erhöhter Blutdruck oder ein gesteigerter Hirndruck ein ernsthaftes Risiko darstellt.
- Schlecht eingestellter oder nicht behandelter Bluthochdruck (arterielle Hypertonie-systolischer/diastolischer Blutdruck über 180/100 mmHg in Ruhe).
- Eklampsie und Präeklampsie.
- Nicht oder ungenügend behandelte Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).
- In Situationen, die eine muskelentspannte Gebärmutter (Uterus) erfordern, z. B. drohender Gebärmutterriss (Uterusruptur), Nabelschnurvorfall.
- Anwendung als einziges Anästhetikum bei Patienten mit manifesten ischämischen Herzerkrankungen.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | KAEP | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 10 Amp. (10×5 ml) 5 mg/ml o.K. | N3 | 08707265 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 100 Amp. (10×10×5 ml) 5 mg/ml o.K. | KP | 08707271 | |||
| 5 Inj.-fl. (5×20 ml) 5 mg/ml | N2 | 08509826 | |||
| 10 Amp. (10×2 ml) 25 mg/ml o.K. | N3 | 08707288 | |||
| 25 Amp. (25×1×10ml) 25 mg/ml o.K. | KP | 08509884 | |||
| 100 Amp. (10×10×2 ml) 25 mg/ml o.K. | KP | 08707294 | |||
| 5 Inj.-fl. (5×10 ml) 25 mg/ml | N2 | 08509909 | |||
| 5 Inj.-fl. (5×50 ml) 25 mg/ml | N2 | 15241695 | |||