Tegretal® 400 mg retard
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Cetylalkohol, Croscarmellose-Natrium, Ethylcellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Hypromellose, Macrogolglycerolhydroxystearat, Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose, Natriumdodecylsulfat, Poly(ethylacrylat, methylmethacrylat) 2:1, Talkum, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172)
Anwendungsgebiete
- Epilepsien: Einfache partielle Anfälle (fokale Anfälle); Komplexe partielle Anfälle (psychomotorische Anfälle); Grand mal, insbes. fokaler Genese (Schlaf-Grand mal, diffuses Grand mal); gemischte Epilepsieformen.
- Trigeminus-Neuralgie.
- Genuine Glossopharyngeus-Neuralgie.
- Schmerzhafte diabetische Neuropathie.
- Nichtepileptische Anfälle bei Multipler Sklerose, wie z. B. Trigeminus-Neuralgie, tonische Anfälle, paroxysmale Dysarthrie und Ataxie, paroxysmale Parästhesien und Schmerzanfälle.
- Anfallsverhütung beim Alkoholentzugssyndrom.
- Prophylaxe manisch-depressiver Phasen, wenn die Therapie mit Lithium versagt hat bzw. wenn Patienten unter Lithium schnelle Phasenwechsel erlebten, und wenn mit Lithium nicht behandelt werden darf.
Dosierung
Behandlung einschleichend, mit niedriger Initialdosis. Je nach Art und Schwere des Krankheitsbildes Behandlung individuell beginnen und Dosis langsam bis zur Erhaltungsdosis steigern. Verabreichung der Tagesdosis i.d.R. in 1-2 Einzelgaben.
Allgemeiner Tagesdosisbereich: 400 mg bis 1200 mg. Gesamttagesdosis von 1600 mg sollte nicht überschritten werden.
Kinder < 6 Jahren: aufgrund des hohen Wirkstoffgehalts und fehlender Erfahrung ungeeignet.
Einzelne Dosierschemata siehe Fachinformation.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen Carbamazepin oder strukturell verwandte Medikamente (z. B. trizyklische Antidepressiva) oder einen der sonstigen Bestandteile;
- Vorliegen einer Knochenmarkschädigung, Knochenmarkdepression in der Vorgeschichte;
- atrioventrikulärer Block;
- hepatische Porphyrie, auch in der Vorgeschichte (z. B. akute intermittierende Porphyrie, Porphyria variegata, Porphyria cutanea tarda);
- gleichzeitige Behandlung mit einem Monoaminoxidasehemmer;
- gleichzeitige Behandlung mit Voriconazol, da es zum Therapieversagen dieses Medikamentes kommen kann.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 200 Retardtbl. | N3 | 04922995 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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