PABAL® 100 Mikrogramm/ml Injektionslösung

Wirkstoff
Darreichungsform
Injektionslösung
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Vorbeugung postpartaler Blutungen aufgrund von Uterusatonie.

Dosierung

Gegenanzeigen

Wehen; Anwendung zur Wehenauslösung, Überempfindlichkeit ggü. Oxytocin, Nieren- oder Lebererkrankung, schwerwiegende kardiovaskuläre Erkrankungen, Epilepsie.

Anwendungsbeschränkungen

Migräne, Asthma, kardiovaskuläre Erkrankungen oder andere Situationen, in denen eine schnelle Erhöhung des extrazellulären Wassers den Organismus gefährden kann. Sorgfältige Überwachung bei Patientinnen mit Eklampsie und Präeklampsie.

Warnhinweis

Anwendung nicht vor der Geburt und nur in geburtshilflichen Kliniken. Nur zur 1-maligen Anwendung bestimmt.

Hinweis

Weitere Informationen siehe Fachinformation.

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen, die mit Oxytocin assoziiert werden, können auch bei Carbetocin nicht ausgeschlossen werden. Wenn Oxytocin 3 – 4 Stunden nach der prophylaktischen Verabreichung eines Vasokonstriktors zusammen mit einer Kaudalanästhesie verabreicht wurde, wurde schwere Hypertonie beobachtet. In Kombination mit Mutterkorn-Alkaloiden, wie z. B. Methylergometrin, können Oxytocin und Carbetocin die blutdrucksteigernde Wirkung dieser Mittel verstärken. Bei Gabe von Oxytocin oder Methylergometrin nach Carbetocin-Gabe besteht das Risiko einer kumulierten Wirkung. Da Prostaglandine die Wirkung von Oxytocin potenzieren, wird dies auch für Carbetocin erwartet. Es wird daher nicht empfohlen, Prostaglandine und Carbetocin gemeinsam anzuwenden. Sollten sie gleichzeitig verabreicht werden, muss die Patientin sorgfältig überwacht werden. Einige Inhalations-Anästhetika, wie z. B. Halothan oder Cyclopropan, können die hypotonische Wirkung verstärken und die Wirkung von Carbetocin auf den Uterus ab schwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Oxytocin wurde Arrhythmie beobachtet.

Schwangerschaft

Kontraind.

Stillzeit

Keine Indikation; geht in geringen Mengen in Muttermilch über.

Nebenwirkungen

Intravenöse Anwendung: Sehr häufig: Kopfschmerzen, Tremor, Hypotonie, Hitzewallungen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Pruritus, Wärmegefühl. Häufig: Anämie, Schwindel, Schmerzen im Brustkorb, Dyspnoe, metallischer Geschmack, Erbrechen, Rückenschmerzen, Frösteln, Schmerzen. Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit (einschließlich anaphylaktischer Reaktionen), Tachykardie, Bradykardie, die zum Herzstillstand führen kann, Arrhythmie, Myokardischämie, QT-Verlängerung (die letzten drei in Zusammenhang mit Oxytocin berichtet). Intramuskuläre Anwendung: Gelegentlich: Anämie, Kopfschmerzen, Schwindel, Tachykardie, Hypotonie, Schmerzen im Brustkorb, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Rückenschmerzen, Muskelschschwäche, Frösteln, Fieber, Schmerzen. Selten: Tremor, Hitzewallungen, Dyspnoe, Pruritus, Harnverhaltung. Häufigkeit nicht bekannt: Überempfindlichkeit (einschließlich anaphylaktischer Reaktionen), Bradykardie, Arrhythmie, Myokardischämie, QT-Verlängerung (alle in Zusammenhang mit Oxytocin berichtet).

Lagerungshinweise

Nicht über 30°C lagern. Nicht einfrieren.

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP KAEP
5 Durchstechfl. (1 ml) KP 09738954
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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