Iclusig® 15 mg/-30 mg/-45 mg Filmtabletten
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Poly(O-carboxymethyl)stärke-Natriumsalz, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Tablettenüberzug: Talkum, Macrogol, Poly(vinylalkohol), Titandioxid (E 171)
Anwendungsgebiete
Als Monotherapie bei erwachsenen Patienten mit:
- chronischer myeloischer Leukämie (CML) in der chronischen Phase, akzelerierten Phase oder Blastenkrise, die behandlungsresistent gegenüber Dasatinib bzw. Nilotinib sind, die Dasatinib oder Nilotinib nicht vertragen und bei denen eine anschließende Behandlung mit Imatinib klinisch nicht geeignet ist, oder bei denen eine T315I‑Mutation vorliegt;
- Philadelphia‑Chromosom‑positiver akuter Lymphoblastenleukämie (Ph+ ALL), die behandlungsresistent gegenüber Dasatinib sind, die Dasatinib nicht vertragen und bei denen eine anschließende Behandlung mit Imatinib klinisch nicht geeignet ist, oder bei denen eine T315I‑Mutation vorliegt.
Iclusig wird angewendet in Kombination mit einer Chemotherapie reduzierter Intensität bei erwachsenen Patienten mit neu diagnostizierter Ph+ ALL.
Als Monotherapie bei Kindern und Jugendlichen ab 6 Jahren mit:
- chronischer myeloischer Leukämie in der chronischen Phase (CP-CML), die behandlungsresistent gegenüber Dasatinib oder Nilotinib sind, die Dasatinib oder Nilotinib nicht vertragen und bei denen eine anschließende Behandlung mit Imatinib klinisch nicht angemessen ist, oder bei denen eine T315I-Mutation vorliegt.
Siehe Fachinformation zur Beurteilung des kardiovaskulären Status vor Beginn der Behandlung und zu Situationen, in denen eine alternative Behandlung erwogen werden kann.
Dosierung
Erwachsene Patienten mit CML und Philadelphia-Chromosom-positiver akuter Lymphoblastenleukämie (Ph+ ALL), die zuvor mit anderen Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKIs) behandelt wurden oder bei denen eine T315I-Mutation vorliegt:
Empfohlene Startdosis: 45 mg Ponatinib 1-mal täglich. Behandlung fortsetzen, so lange der Patient keine Anzeichen einer Krankheitsprogression oder inakzeptablen Toxizität zeigt. Wenn nach 3 Monaten (90 Tagen) kein komplettes hämatologisches Ansprechen eingetreten ist, sollte das Absetzen von Ponatinib erwogen werden. Das Risiko für Arterienverschlüsse ist wahrscheinlich dosisabhängig. Eine Verringerung der Dosis auf 15 mg sollte für CP-CML-Patienten mit einem molekularen Ansprechen (MR2, also ≤ 1% BCR-ABL1IS) erwogen werden.
Erwachsene Patienten mit neu diagnostizierter Ph+ ALL in Kombination mit Chemotherapie:
Empfohlene Anfangsdosis: 1-mal täglich 30 mg Ponatinib in Kombination mit Chemotherapie, mit einer Dosisverringerung auf 15 mg 1-mal täglich, sobald am Ende der Induktion ein MRD-negatives (MRD, Minimal Residual Disease = Minimale Residuale Erkrankung) vollständiges Ansprechen (≤ 0,01 % BCR-ABL1) erreicht wird. Bei Patienten mit Verlust der MRD-Negativität kann die Ponatinib-Dosis wieder auf eine zuvor vertragene Dosis von bis zu 1-mal täglich 30 mg erhöht werden. Nach Abschluss der Behandlung mit Ponatinib in Kombination mit einer Chemotherapie sollte die Behandlung mit Ponatinib als Monotherapie fortgesetzt werden, bis bei der erneut erhöhten Dosis kein Ansprechen mehr erzielt wird oder eine inakzeptable Toxizität auftritt. Die Prophylaxe oder Behandlung des ZNS, die Steroidinduktion, die Anti-CD20-Therapie bei CD20+-Patienten oder die Chemotherapie sollten ggf. gemäß den jeweiligen Zusammenfassungen der Merkmale des Arzneimittels und den klinischen Standardleitlinien erfolgen. Die Absetzung von Ponatinib sollte in Betracht gezogen werden, wenn nach der Induktionsphase kein vollständiges molekulares Ansprechen eingetreten ist.
Kinder und Jugendliche mit CP-CML:
Verabreichung 1-mal täglich oral als Iclusig-Filmtabletten oder -Hartkapseln. Empfohlene Anfangsdosis für jeden pädiatrischen Patienten individuell auf Grundlage des Körpergewichts festlegen.
Empfohlene Anfangsdosis (1-mal täglich) und reduzierte Dosis nach Erreichen eines molekularen Ansprechens (1-mal täglich):
- > 45 kg: Anfangsdosis 45 mg/reduzierte Dosis 15 mg;
- > 30 kg bis 45 kg: Anfangsdosis 30 mg/reduzierte Dosis 10 mg;
- 15 kg bis 30 kg: Anfangsdosis 15 mg/reduzierte Dosis 5 mg.
Behandlung sollte fortgesetzt werden, solange der Patient keine Anzeichen einer Krankheitsprogression oder inakzeptabler Toxizität zeigt.
Bei gleichzeitiger Anwendung starker CYP3A-Inhibitoren Reduktion der Anfangsdosis von Iclusig auf 30 mg bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen folgendermaßen in Betracht ziehen:
- > 45 kg: Anfangsdosis 30 mg 1-mal täglich;
- > 30 kg bis 45 kg: 20 mg 1-mal täglich;
- 15 kg bis 30 kg: 10 mg 1-mal täglich.
Art der Anwendung: Die Tabletten müssen im Ganzen geschluckt und dürfen nicht zerdrückt oder in Flüssigkeit aufgelöst werden.
Hinweise zu besonderen Patientengruppen und Dosismodifikationen siehe Fachinformation.
Gegenanzeigen
Anwendungsbeschränkungen
Iclusig sollte nicht eingesetzt werden, bei Herzinfarkt, Revaskularisation oder Schlaganfall in der Vergangenheit, es sei denn, der mögliche Nutzen einer Behandlung überwiegt das potenzielle Risiko. Alternative Behandlungsmöglichkeiten sollten vor Beginn der Behandlung erwogen werden. Vor Beginn der Behandlung das Risiko für Aneurysmen und/oder Arteriendissektionen bei Patienten mit Risikofaktoren wie Hypertonie oder Aneurysmen in der Vorgeschichte sorgfältig abwägen. Vorsicht bei Patienten mit Pankreatitis oder Alkoholmissbrauch in der Anamnese. Patienten mit einer schweren oder sehr schweren Hypertriglyceridämie sollten in geeigneter Weise behandelt werden, um das Risiko einer Pankreatitis zu reduzieren. Vorsicht bei gleichzeitiger Anwendung mit mittelstarken und starken CYP3A4‑Inhibitoren sowie mittelstarken und starken CYP3A4‑Induktoren. Gleichzeitige Anwendung von Ponatinib und Gerinnungshemmern bei Patienten, die ein Risiko für Blutungsereignisse aufweisen (siehe „Myelosuppression“ und „Blutung“), muss vorsichtig erfolgen. Anwendung in Kombination mit Chemotherapie erfordert besondere Vorsicht. Vorsicht bei Leberfunktionseinschränkungen; geschätzten Creatinin‑Clearance von < 50 ml/min oder einem terminalen Nierenversagen. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
| Z 30 Lactose | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Orale Anwendung: Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Warnhinweis
Ausführliche Informationen zu wichtigen Nebenwirkungen (Myelosuppression, Arterienverschluss, venöse Thromboembolien, Hypertonie, Aneurysmen und Arteriendissektionen, kongestive Herzinsuffizienz, Pankreatitis und Serumlipase, Lebertoxizität, Blutung, Hepatitis‑B‑Reaktivierung, posteriores reversibles Enzephalopathiesyndrom, Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen), Arzneimittelwechselwirkungen, QT-Zeit-Verlängerung und besonderen Populationen (Leberfunktionseinschränkung, Nierenfunktionseinschränkung) siehe Fachinformation.
Hinweis
Wechselwirkungen
Substanzen, die die Serumkonzentrationen von Ponatinib erhöhen können:
CYP3A-Inhibitoren: Ponatinib wird durch CYP3A4 metabolisiert. Gleichzeitige Gabe mit einem starken CYP3A-Inhibitor resultierte in einer mäßig erhöhten systemischen Exposition gegenüber Ponatinib. Starke CYP3A-Inhibitoren (wie Clarithromycin, Indinavir, Itraconazol, Ketoconazol, Nefazodon, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir, Telithromycin, Troleandomycin, Voriconazol, Grapefruitsaft): Vorsicht ist geboten, Reduzierung der Anfangsdosis auf 30 mg Iclusig bei Erwachsenen in Betracht ziehen. Bei Kindern und Jugendlichen Verringerung der Anfangsdosis (s. Abschn. 4.2 der Fachinformation) in Betracht ziehen.
Substanzen, die die Serumkonzentrationen von Ponatinib herabsetzen können:
CYP3A-Induktoren: Bei gleichzeitiger Anwendung mit einem starken CYP3A-Induktor, Abnahme der AUC0 – ∞ und Cmax von Ponatinib. Starke CYP3A4-Induktoren (wie Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Rifabutin, Rifampicin, Johanniskraut): Gleichzeitige Anwendung vermeiden und alternative Behandlungsmethoden suchen, es sei denn, die Vorteile überwiegen die möglichen Risiken einer Ponatinib‑Unterdosierung.
Substanzen, deren Serumkonzentrationen durch Ponatinib verändert werden:
Transportersubstrate: In vitro ist Ponatinib ein Inhibitor von P‑gp und BCRP und besitzt daher möglicherweise das Potenzial zur Erhöhung der Plasmakonzentrationen. Substrate von P-gp (z.B. Digoxin, Dabigatran, Colchicin, Pravastatin) oder BCRP (z.B. Methotrexat, Rosuvastatin, Sulfasalazin): Verstärkung der therapeutischen Wirkungen und Nebenwirkungen möglich. Engmaschige klinische Überwachung empfohlen.
Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Schwangerschaft
Darf nicht angewendet werden, es sei denn, der klinische Zustand der Frau erfordert eine Behandlung mit Ponatinib. Fälle von kongenitalem Megakolon (Hirschsprung-Krankheit) bei Kindern wurden berichtet, die von Frauen geboren wurden, die im ersten Trimester Ponatinib ausgesetzt waren. Bei Anwendung muss Patientin über potenzielles Risiko für ungeborenes Kind informiert werden. Behandelten Frauen im gebärfähigen Alter soll angeraten werden, während der Behandlung nicht schwanger zu werden, behandelten Männern, kein Kind zu zeugen. Zuverlässige Verhütungsmethode anwenden. Nicht bekannt, ob Ponatinib Einfluss auf Wirksamkeit von systemischen hormonalen Kontrazeptiva hat. Alternative oder zusätzliche Verhütungsmethode anwenden. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Stillzeit
| La 1 | Es ist nicht bekannt, ob die Substanz in die Milch übergeht. |
Nebenwirkungen
Nebenwirkungen, die bei Patienten mit CML und Ph+ ALL oder bei denen eine T315I-Mutation vorliegt, beobachtet wurden:
Sehr häufig: Infektion der oberen Atemwege; Anämie, Thrombozytenzahl vermindert, Neutrophilenzahl vermindert; Appetit vermindert, Hypertriglyzeridämie, Hypercholesterinämie; Schlaflosigkeit; Kopfschmerzen, Schwindelgefühl; Hypertonie; Dyspnoe, Husten; Bauchschmerzen, Diarrhö, Erbrechen, Obstipation, Übelkeit, Lipase erhöht; Alaninaminotransferase erhöht, Aspartataminotransferase erhöht, Transaminasen erhöht, Lebertoxizität; Ausschlag, trockene Haut, Pruritus; Knochenschmerzen, Arthralgie, Myalgie, Schmerz in den Extremitäten, Rückenschmerzen, Muskelspasmen; Fatigue, Asthenie, Ödem peripher, Fieber, Schmerzen. Häufig: Pneumonie, Sepsis, Follikulitis, Zellulitis, Herpes zoster; Panzytopenie, febrile Neutropenie, Leukozytenzahl erniedrigt, Lymphozytenzahl erniedrigt, Eosinophilie, Neutrophilenzahl erhöht, Myelosuppression; Hypothyreose; Dehydratation, Flüssigkeitsretention, Hypokalzämie, Hyperglykämie, Hyperurikämie, Hypophosphatämie, Hypokaliämie, Gewichtsverlust, Hyponatriämie, Dyslipidämie, eingeschränkte Glukosetoleranz, Low-Density-Lipoprotein erhöht, Gewichtszunahme, Tumorlysesyndrom; Angst; zerebrovaskuläres Ereignis, Hirninfarkt, periphere Neuropathie, Lethargie, Migräne, Hyperästhesie, Hypoästhesie, Parästhesie, transitorische ischämische Attacke, Erkrankung des Nervus facialis, Stenose der Arteria carotis; Sehen verschwommen, trockenes Auge, Periorbitalödem, Augenlidödem, Konjunktivitis, Sehverschlechterung, Blepharitis, Augenschmerzen, okuläre Hyperämie, Netzhautvenenverschluss; Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt, kongestive Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung, Angina pectoris, Perikarderguss, Vorhofflimmern, Auswurffraktion verkleinert, akutes Koronarsyndrom, Vorhofflattern, Bradykardie, Palpitationen, Tachykardie, Funktionsstörung des linken Ventrikels, Linksherzhypertrophie, Sinusbradykardie, N-terminales Prohormon von BNP erhöht, Angina pectoris instabil, myokardiale Ischämie, supraventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Extrasystolen, Elektrokardiogramm QT verlängert, Herzinsuffizienz chronisch, natriuretisches Peptid Typ B erhöht; periphere arterielle Verschlusskrankheit, periphere Ischämie, Stenose einer peripheren Arterie, Claudicatio intermittens, tiefe Venenthrombose, Hitzewallungen, Flush, hypertensive Krise; Lungenembolie, Pleuraerguss, Epistaxis, Dysphonie, pulmonale Hypertonie, Schmerzen im Oropharynx, Husten mit Auswurf; Pankreatitis, Amylase im Blut erhöht, gastroösophageale Refluxkrankheit, Stomatitis, Dyspepsie, Bauch aufgetrieben, abdominale Beschwerden, Mundtrockenheit, Magenblutung, Gastritis, Schmerzen im Oropharynx, Magengeschwür, Zahnfleischbluten; Bilirubin im Blut erhöht, alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Hypertransaminasämie; Ausschlag mit Juckreiz, exfoliativer Hautausschlag, Erythem, Alopezie, Exfoliation der Haut, nächtliche Schweißausbrüche, Hyperhidrosis, Petechie, Ekchymose, Hautschmerzen, Dermatitis exfoliativa, Hyperkeratose, Hauthyperpigmentierung, Akne, Dermatitis akneiform, Ekzem, Keratosis pilaris, makulöser Ausschlag, makulo-papulöser Ausschlag, Kontusion, Pityriasis rubra pilaris, erythematöser Hautausschlag, Ausschlag pustulös, Panniculitis (einschließlich Erythema nodosum), Dermatitis, papulöser Ausschlag, Erythema multiforme, allergische Dermatitis, Papillom der Haut, psoriasiforme Dermatitis; Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, Nackenschmerzen, Brustschmerzen die Skelettmuskulatur betreffend, Brustkorbschmerzen, muskuläre Schwäche, muskuloskelettale Steifigkeit, Wirbelsäulenschmerz, Tendinitis; Proteinurie; Erektionsstörung; Amenorrhö; Schüttelfrost, grippeähnliche Erkrankung, Thoraxschmerz nicht kardialen Ursprungs, Raumforderungen, Gesichtsödem; C-reaktives Protein erhöht, Hypalbuminämie. Gelegentlich: Stenose einer Zerebralarterie, Hirnblutung, intrakranielle Blutung, posteriores reversibles Enzephalopathiesyndrom; Retinalvenenthrombose, Verschluss einer Netzhautarterie; Herzbeschwerden, ischämische Kardiomyopathie, Koronararterienspasmus; schlechte periphere Durchblutung, Infarkt der Milz, venöse Embolie, Venenthrombose, Nierenarterienstenose; Leberversagen, Ikterus. Häufigkeit nicht bekannt: Aneurysmen, Arteriendissektionen.
Nebenwirkungen, die bei Patienten mit neudiagnostizierter Ph+ ALL in der PhALLCON-Studie beobachtet wurden:
Sehr häufig: Thrombozytopenie, Anämie, Neutropenie, febrile Neutropenie, Leukopenie, Leukozytose; Hypokaliämie, Hyperglykämie, Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hyperurikämie; Schlaflosigkeit; Kopfschmerzen, periphere Neuropathie, Parästhesie, periphere sensorische Neuropathie, Schwindelgefühl; Hypertonie; Husten; Obstipation, Übelkeit, Erbrechen, Stomatitis, Diarrhö, Abdominalschmerz, Schmerzen Oberbauch; Ausschlag, trockene Haut; Rückenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten, Arthralgie, Myalgie; Pyrexie, Fatigue, Asthenie, Ödem peripher; Alaninaminotransferase erhöht, Lipase erhöht, Aspartataminotransferase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Laktatdehydrogenase im Blut erhöht, Amylase erhöht. Häufig: Pneumonie, Konjunktivitis, Sepsis, septischer Schock, neutropenische Infektion; Myelosuppression, Lymphopenie, Zytopenie, Agranulozytose; Appetit vermindert, Hypertriglyzeridämie, Hyponatriämie, Hypalbuminämie, Hypercholesterinämie, Dyslipidämie, Flüssigkeitsretention; Hypoästhesie; Bindehautblutung; Tachykardie, Palpitationen, Perikarderguss, Vorhofflimmern, Sinusbradykardie, Angina pectoris; tiefe Venenthrombose, oberflächliche Venenthrombose, Embolie; Dyspnoe, Schmerzen im Oropharynx, Pleuraerguss, Dysphonie, Lungenembolie; Dyspepsie, Bauch aufgetrieben, abdominale Beschwerden, Pankreatitis, Gastritis, Pankreatitis akut; Lebertoxizität, Hyperbilirubinämie, Hypertransaminasämie, Hepatitis toxisch; Pruritus, Alopezie, makulo-papulöser Ausschlag; Knochenschmerzen, Nackenschmerzen, Muskelspasmen; Brustkorbschmerzen, Schmerz; alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Kreatinin im Blut erhöht, Fibrinogen im Blut erniedrigt, C-reaktives Protein erhöht, Neutrophilenzahl erhöht, Gesamtprotein erniedrigt, Thrombozytenzahl erhöht, Natriuretisches Peptid Typ B erhöht, Troponin I erhöht. Gelegentlich: Netzhautvenenverschluss; Herzinsuffizienz, akuter Myokardinfarkt, kongestive Herzinsuffizienz; periphere arterielle Verschlusskrankheit, peripheres Kältegefühl, Thrombose; Blutung Mund; arzneimittelbedingter Leberschaden, Erkrankung der Leber und Gallenblase, Leberverletzung; Auswurffraktion verkleinert; subdurales Hämatom.
In Zusammenhang mit BCR-ABL-Tyrosinkinase-Inhibitoren wurden Hepatitis-B-Reaktivierungen beobachtet. Einige Fälle führten zu akutem Leberversagen oder fulminanter Hepatitis, die eine Lebertransplantation notwendig machten oder zum Tod führten. Bei einigen BCR-ABL-Tyrosinkinase-Inhibitoren wurde über schwere Hautreaktionen (wie Stevens-Johnson Syndrom) berichtet. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Intoxikation
Mehrfache Einnahme von 90 mg pro Tag über 12 Tage führte zu einer Pneumonie, zu einer systemischen entzündlichen Reaktion, Vorhofflimmern und zu einem asymptomatischen mittelschweren Perikarderguss. Die Behandlung wurde unterbrochen. Nach Abklingen der Nebenwirkungen wurde Iclusig erneut in einer Dosierung von 45 mg 1-mal täglich gegeben. Für den Fall einer Überdosierung sollte der Patient unter Beobachtung gestellt werden und gegebenenfalls eine unterstützende Behandlung erhalten.
Lagerungshinweise
Im Originalbehältnis aufbewahren, um Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen. Flasche enthält eine versiegelte Dose mit einem Molekularsieb-Trockenmittel. Diese Dose in der Flasche lassen.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 30 Filmtbl. 15 mg | N1 | 12414971 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
Bitte loggen Sie sich mit Ihrem DocCheck Zugang ein. |
|
| 30 Filmtbl. 30 mg | N1 | 12415002 | ||
| 30 Filmtbl. 45 mg | N1 | 08810299 | ||