Levonance® 20 0,02 mg/0,10 mg Filmtabletten
Basisinformationen
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Maltodextrin, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), Magnesiumstearat [pflanzl.], Überzug: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Titandioxid, Macrogol 4000, Natriumcitrat
Anwendungsgebiete
Orale Kontrazeption. Bei der Entscheidung, Levonance 20 zu verschreiben, sollten die aktuellen, individuellen Risikofaktoren der einzelnen Frauen, insbesondere im Hinblick auf venöse Thromboembolien (VTE), berücksichtigt werden. Auch sollte das Risiko für eine VTE bei Anwendung von Levonance 20 mit dem anderer kombinierter hormonaler Kontrazeptiva (KHK) verglichen werden.
Dosierung
1 Filmtablette täglich über 21 aufeinander folgende Tage gefolgt von einer 7-tägigen Einnahmepause.
Gegenanzeigen
Kombinierte orale Kontrazeptiva (KOK) dürfen bei Vorliegen einer der folgenden Erkrankungen nicht angewendet werden. Wenn eine dieser Erkrankungen während der Anwendung des KOK zum ersten Mal auftritt, muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden.
- Vorliegen einer oder Risiko für eine venöse Thromboembolie (VTE): Venöse Thromboembolie – bestehende VTE (auch unter Therapie mit Antikoagulanzien) oder VTE in der Vorgeschichte (z. B. tiefe Venenthrombose [TVT] oder Lungenembolie [LE]). Bekannte erbliche oder erworbene Prädisposition für eine venöse Thromboembolie, wie z. B. APC-Resistenz (einschließlich Faktor-V-Leiden), Antithrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel oder Protein-S-Mangel. Größere Operationen mit längerer Immobilisierung. Hohes Risiko für eine venöse Thromboembolie aufgrund mehrerer Risikofaktoren.
- Vorliegen einer oder Risiko für eine arterielle Thromboembolie (ATE): Arterielle Thromboembolie – bestehende ATE, ATE in der Vorgeschichte (z. B. Myokardinfarkt) oder Erkrankung im Prodromalstadium (z. B. Angina pectoris). Zerebrovaskuläre Erkrankung – bestehender Schlaganfall, Schlaganfall oder prodromale Erkrankung (z. B. transitorische ischämische Attacke [TIA]) in der Vorgeschichte. Bekannte erbliche oder erworbene Prädisposition für eine arterielle Thromboembolie, wie z. B. Hyperhomocysteinämie und Antiphospholipid-Antikörper (Anticardiolipin-Antikörper, Lupusantikoagulans). Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen in der Vorgeschichte. Hohes Risiko für eine arterielle Thromboembolie aufgrund mehrerer Risikofaktoren oder eines schwerwiegenden Risikofaktors wie: Diabetes mellitus mit Gefäßschädigung, schwere Hypertonie, schwere Dyslipoproteinämie.
- Schwere bestehende oder vorausgegangene Lebererkrankung, solange sich die Leberfunktionswerte nicht wieder normalisiert haben.
- Bestehende oder vorausgegangene Lebertumoren (gutartig oder bösartig).
- Bekannte oder vermutete sexualhormonabhängige maligne Tumoren (z.B. Genitalorgane oder Brust).
- Diagnostisch nicht abgeklärte vaginale Blutungen.
- Amenorrhö unbekannter Ursache.
- Gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir enthalten, mit Arzneimitteln, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthalten.
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Levonorgestrel und Ethinylestradiol oder sonstige Bestandteile.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 21 Filmtbl. | N1 | 12147547 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 3×21 Filmtbl. | N2 | 12147553 | ||
| 6×21 Filmtbl. | N3 | 12147576 | ||