BoxaGrippal® Erkältungssaft 200 mg/10 ml + 30 mg/10 ml Suspension zum Einnehmen

Darreichungsform
Suspension zum Einnehmen
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

apothekenpflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: kontraindiziert Reaktionsvermögen: beeinträchtigt Doping: positives Ergebnis möglich Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Symptomatische Behandlung der Schleimhautschwellung von Nase und Nebenhöhlen (Rhinosinusitis) verbunden mit Kopfschmerzen, Fieber und erkältungsbedingten Schmerzen (z. B. Hals- und Gliederschmerzen) bei Erkältung und Influenza. BoxaGrippal Erkältungssaft wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren.

Dosierung

Erwachsene und Jugendliche (ab 15 Jahren): Übliche empfohlene Dosis in Abhängigkeit von der Schwere der Symptome: 10-20 ml alle 4-6 Stunden. Zwischen jeder Einnahme sollte ein Abstand von mind. 4 Std. eingehalten werden. Dosis von 60 ml innerhalb 24 Std. darf nicht überschritten werden. Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Erwachsene Patienten sollten einen Arzt aufsuchen, wenn die Symptome länger anhalten, sich verschlimmern oder wenn das Arzneimittel über längeren Zeitraum als 5 Tage benötigt wird. Wenn dieses Arzneimittel bei Jugendlichen ab 15 Jahren länger als 3 Tage benötigt wird oder sich Symptome verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Ärztlichen Rat einholen, wenn sich der Zustand des Jugendlichen während der Behandlung verschlechtert. Die angegebene Dosis darf nicht überschritten werden. Ältere Menschen und Patienten mit Ulzera in der Anamnese, insbesondere wenn Komplikationen wie Blutungen oder Perforationen auftraten: Mit der niedrigsten möglichen Dosis beginnen, da sich das Risiko gastrointestinaler Blutungen, Ulzera oder Perforationen mit steigender Dosis von (NSAID) erhöht. Für diese Patienten oder für Patienten, die andere Arzneimittel erhalten, die das gastrointestinale Risiko erhöhen können, sollte eine protektive Begleittherapie (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden. Art der Anwendung: Zum Einnehmen und nur zur Kurzzeitbehandlung bestimmt.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Natriummethyl-4-hydroxybenzoat, Natriumpropyl-4-hydroxybenzoat oder einen der sonstigen Bestandteile;
  • Patienten mit Überempfindlichkeitsreaktionen in der Anamnese (z. B. Asthma, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria), ausgelöst durch Acetylsalicylsäure oder andere NSAIDs;
  • Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren;
  • bestehende oder frühere peptische Ulzera. Blutungen oder Perforationen des oberen Gastrointestinaltrakts in der Anamnese in Zusammenhang mit einer früheren NSAID-Therapie;
  • gleichzeitige Anwendung mit anderen NSAIDs, einschließlich Cyclooxygenase-(COX-)2-Hemmern;
  • gleichzeitige Anwendung mit Monoaminoxidasehemmern (MAO-Hemmer, oder innerhalb von 14 Tagen nach Absetzen von MAO-Hemmern), Betablockern, oralen Antikoagulanzien, Corticosteroiden, Heparinen in therapeutischen Dosen oder bei älteren Menschen, Thrombozytenaggregationshemmern, Lithium, selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs), Methotrexat (in Dosierungen über 20 mg/Woche), anderen sympathomimetischen Dekongestiva;
  • kardiovaskuläre Erkrankungen einschließlich schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV), koronarer Herzkrankheit, Myokardinfarkt in der Anamnese, Tachyarrhythmie;
  • Schlaganfall in der Anamnese oder Risikofaktoren für einen Schlaganfall (aufgrund der α-sympathomimetischen Wirkung von Pseudoephedrinhydrochlorid) wie die gleichzeitige Anwendung von Vasokonstriktoren (einschließlich Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin) oder anderer oraler oder nasaler Dekongestiva zur Abschwellung der Nasenschleimhaut (einschließlich Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin);
  • Diabetes mellitus;
  • Hyperthyreose;
  • Phäochromozytom;
  • Engwinkelglaukom;
  • Prostatahyperplasie und/oder Blasenfunktionsstörung;
  • schwere akute oder chronische Nierenerkrankung/Niereninsuffizienz;
  • Leberinsuffizienz;
  • drittes Trimenon der Schwangerschaft und Stillzeit;
  • zerebrovaskuläre oder andere Blutungen;
  • ungeklärte Störungen der Hämatopoese;
  • zerebrale Krampfanfälle in der Anamnese;
  • systemischer Lupus erythematodes;
  • schwere Hypertonie oder unkontrollierte Hypertonie.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
1 Fl. à 100 ml mit Messbecher 10785019
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1 Fl. à 180 ml mit Messbecher 12871651