Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat (Ph.Eur.), Natriumchlorid, Natriumhydroxid-Lösung (4 %) (zur pH-Wert Einstellung), Salzsäure 3,6 % (zur pH-Wert Einstellung), Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete
Behandlung von starken Schmerzen.
Dosierung
Dosis ist abhängig von der Stärke der Schmerzen und dem individuellen Ansprechen des Patienten auf die Schmerztherapie. Die Dosis sollte bis zur optimalen analgetischen Wirkung titriert werden. Nur zur individuellen Dosierung bei Patienten, für die niedrigere Stärken von Hydromorphon-Zubereitungen (Hydromorphon-hameln 2 mg/ml) oder vergleichbar starke Analgetika nicht ausreichen. Vor Einleitung der Behandlung sollten eine Behandlungsstrategie, einschließlich Behandlungsdauer und Behandlungszielen, sowie ein Plan für das Behandlungsende gemeinsam mit dem Patienten und in Übereinstimmung mit den Leitlinien zur Schmerzbehandlung vereinbart werden. Hydromorphon sollte nicht länger als notwendig angewendet werden.
Gegenanzeigen
Anwendungsbeschränkungen
Warnhinweis
Dop.! Bei wiederholter Anwendung von Opioiden wie Hydromorphon können sich eine Toleranz sowie eine physische und/oder psychische Abhängigkeit entwickeln. Die wiederholte Anwendung von Hydromorphon-hameln kann zu einer Opioidgebrauchsstörung führen. Eine höhere Dosis und längere Dauer der Opioidbehandlung können das Risiko erhöhen, eine Opioidgebrauchsstörung zu entwickeln. Durch Missbrauch oder absichtliche Falschanwendung von Hydromorphon-hameln kann es zu einer Überdosierung und/oder zum Tod kommen. Das Risiko, eine Opioidgebrauchsstörung zu entwickeln, ist bei Patienten mit einer Substanzgebrauchsstörung (einschließlich Alkoholgebrauchsstörung) in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte (Eltern oder Geschwister), bei Rauchern oder bei Patienten mit anderen psychischen Erkrankungen in der persönlichen Vorgeschichte (z. B. Major Depression, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen) erhöht. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
| Dop.! | Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. |
Hinweis
| Z 35 Natriumverbindungen (1 ml enthält 0,13 mmol [2,98 mg] Natrium) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Parenterale und orale Anwendung <1 mmol/Dosis: Enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro [Dosiereinheit], d.h., es ist nahezu „natriumfrei“. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wechselwirkungen
Schwangerschaft
Stillzeit
Nebenwirkungen
Sehr häufig: Schwindel, Somnolenz; Obstipation, Übelkeit. Häufig: Appetitabnahme; Angstzustände, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit; Kopfschmerzen; Mundtrockenheit, Erbrechen, abdominale Beschwerden; Pruritus, Schwitzen; verstärkter Harndrang; Asthenie, Reaktionen an der Injektionsstelle. Gelegentlich: Agitiertheit, Depression, euphorische Stimmung, Halluzinationen, Albträume; Tremor, Myoklonus, Parästhesie; Sehstörung; Hypotonie; Dyspnoe; Dyspepsie, Diarrhoe, Geschmacksstörungen; Erhöhung leberspezifischer Enzyme; Hautausschlag; Harnverhalten; verminderte Libido, Erektionsstörungen; Entzugserscheinungen*, Ermüdung, Unwohlsein, periphere Ödeme. Selten: Abhängigkeit, Dysphorie; Sedierung, Lethargie; Tachykardie, Bradykardie, Palpitationen; Atemdepression, Bronchospasmus; Erhöhung von Pankreasenzymen; Gesichtsrötung. Sehr selten: Verhärtungen an der Injektionsstelle (insbesondere nach wiederholter s.c. Gabe). Nicht bekannt: anaphylaktische Reaktionen, Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Schwellungen im Bereich des Oropharynx); Krampfanfälle, Dyskinesie, Hyperalgesie; Miosis; Hitzegefühl; paralytischer Ileus; Urtikaria; Arzneimitteltoleranz, Arzneimittelentzugssyndrom beim Neugeborenen. [*Entzugserscheinungen können auftreten und sich in Symptomen wie Agitiertheit, Angstzuständen, Nervosität, Schlaflosigkeit, Hyperkinesie, Tremor und gastrointestinalen Symptomen äußern.].
Intoxikation
Lagerungshinweise
Ampullen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 2×5 Amp. 1 ml | N2 | 10405169 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
Bitte loggen Sie sich mit Ihrem DocCheck Zugang ein. |
|
| 2×5 Amp. 10 ml | N2 | 10405175 | ||