Iqirvo 80 mg Filmtabletten

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Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Behandlung der primär biliären Cholangitis (PBC) in Kombination mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) bei Erwachsenen, die nicht ausreichend auf UDCA ansprechen, oder als Monotherapie bei Patienten, die UDCA nicht vertragen.

Dosierung

Empfohlene Dosis: 1-mal täglich 80 mg.

Schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh C): Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht. Anwendung wird nicht empfohlen.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Bekannte oder vermutete Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine wirksamen Verhütungsmethoden anwenden.

Anwendungsbeschränkungen

Leber: Beurteilung der Leberfunktion vor und während Therapie; bei erhöhten Leberwerten/Leberfunktionsstörungen ggf. Therapie unterbrechen. Muskel: Messung der Kreatinphosphokinase (CPK) vor und während Therapie empfohlen, v.a. bei gleichzeitiger HMG-CoA-Reduktasehemmer Einnahme. Bei erhöhter CPK ggf. Therapie unterbrechen. Embryo-fötale Toxizität: Verdacht auf Risiko für kongenitale Missbildungen und reduzierte fötale Überlebensrate.

Hinweis

Z 35 Natriumverbindungen
Parenterale und orale Anwendung <1 mmol/Dosis: Enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro [Dosiereinheit], d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen

  • CYP3A4-Substrate: Elafibranor kann ein schwacher CYP3A4-Induktor sein. Die gleichzeitige Einnahme von Elafibranor mit einem kombinierten oralen Kontrazeptivum könnte zu einem Versagen der Empfängnisverhütung und/oder einer Zunahme von Durchblutungen wegen Abnahme der Ethinylestradiol-Exposition führen, die Levonorgestrel-Exposition ist nicht beeinträchtigt. Frauen im gebärfähigen Alter sollen nicht-hormonelle Verhütungsmethoden oder zusätzlich eine Barrieremethode verwenden.
  • CYP2C9-Substrate: bei gleichzeitiger Einnahme von Elafibranor mit Warfarin kein Anstieg der Exposition von Warfarin.
  • CYP3A-, BCRP-, OATP1B1/3- Substrate und CYP3A-, OATP1B1/3- Substrate: keine klinisch bedeutsame Veränderung der Exposition von Simvastatin, seinem β-Hydroxysäure-Metaboliten oder Atorvastatin.
  • DPP-IV-Inhibitor: keine klinisch signifikanten Auswirkungen auf den GLP-1-Blutspiegel bei gleichzeitiger Einnahme mit Sitagliptin.

Weitere Informationen siehe Fachinformation.

Schwangerschaft

Kontraindiziert. Falls eine Patientin schwanger wird, muss die Behandlung abgebrochen werden. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während und bis min. 3 Wochen nach der letzten Dosis wirksame Empfängnisverhütung anwenden. Elafibranor kann die Wirksamkeit von Kontrazeptiva, die Ethinylestradiol enthalten, herabsetzen, weshalb Frauen im gebärfähigen Alter wirksame nicht-hormonelle Verhütungsmethoden oder zusätzlich eine Barrieremethode anwenden sollen, wenn hormonelle Kontrazeptiva angewendet werden. Bei Patientinnen im gebärfähigen Alter soll vor Beginn der Behandlung überprüft werden, ob eine Schwangerschaft vorliegt.

Stillzeit

Elafibranor soll nicht während der Stillzeit angewendet werden, und bis mindestens 3 Wochen nach der letzten Dosis soll nicht gestillt werden.Es ist nicht bekannt, ob Elafibranor oder dessen Metabolite in die Muttermilch ausgeschieden werden. Ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden.

Nebenwirkungen

Sehr häufig: Abdominalschmerz (einschließlich Schmerzen im Ober- und im Unterbauch), Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen. Häufig: Kopfschmerzen; Obstipation; Cholelithiasis; Myalgie; Kreatinphosphokinase im Blut erhöht. Gelegentlich: Juckender Ausschlag; Kreatinin in Blut erhöht.

Intoxikation

Bei Verdacht auf Überdosierung Patienten sorgfältig beobachten. Entsprechende symptomatische Behandlung und unterstützende Maßnahmen einleiten.

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
30 Filmtbl. N1 19394987
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90 Filmtbl. 19877616