▼ WELIREG® 40 mg Filmtabletten
Basisinformationen
ATC
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Produkteigenschaft
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Hypromelloseacetatsuccinat, Mikrokristalline Cellulose (E460), Mannitol (E421), Croscarmellose-Natrium (E468), Hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Magnesiumstearat (E470b), Poly(vinylalkohol) (E1203), Titandioxid (E171), Macrogol (E1521), Talk (E553b), Indigocarmin-Aluminiumlack (E132)
Anwendungsgebiete
Als Monotherapie zur Behandlung des fortgeschrittenen klarzelligen Nierenzellkarzinoms (RCC) bei Erwachsenen, deren Erkrankung nach zwei oder mehreren Therapien, darunter ein PD-(L)1-Inhibitor und mindestens zwei zielgerichtete VEGF-Therapien, fortgeschritten ist. Als Monotherapie zur Behandlung des von Hippel-Lindau-Syndroms (VHL) bei Erwachsenen, die eine Therapie für assoziierte lokale Nierenzellkarzinome (RCC), Hämangioblastome des Zentralnervensystems (ZNS) oder neuroendokrine Pankreastumoren (pNET) benötigen und für die lokale Therapien ungeeignet sind.
Dosierung
120 mg Belzutifan (drei 40-mg-Tabletten) einmal täglich, jeden Tag zur gleichen Zeit. Behandlung so lange fortsetzen, bis die Krankheit fortschreitet oder unzumutbare Toxizität auftritt. Tabletten im Ganzen schlucken, Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten. Tabletten nicht teilen, zerkleinern oder kauen, da nicht bekannt ist, ob dies die Resorption von Belzutifan beeinflusst. Zu weiteren Informationen siehe Gebrauchs- und Fachinformation.
Gegenanzeigen
Anwendungsbeschränkungen
Warnhinweis
Hinweis
| Z 35 Natriumverbindungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Parenterale und orale Anwendung <1 mmol/Dosis: Enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro [Dosiereinheit], d.h., es ist nahezu „natriumfrei“. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wechselwirkungen
Gleichzeitige Gabe mit CYP3A4-Substraten, einschließlich hormoneller Kontrazeptiva, verringert Konzentrationen und möglicherweise Wirksamkeit dieser Substrate. Ausmaß dieser Verringerung kann bei Patienten, die langsame duale UGT2B17- und CYP2C19-Metabolisierer sind, stärker ausgeprägt sein. Gleichzeitige Gabe mit empfindlichen CYP3A4-Substraten, bei denen eine minimale Konzentrationsabnahme zum Therapieversagen des Substrats führen kann, vermeiden, ggf. Dosis entsprechend Fachinformation anpassen. Gleichzeitige Gabe mit hormonellen Kontrazeptiva kann zu Versagen der Empfängnisverhütung oder vermehrten Durchbruchblutungen führen, alternative nicht-hormonelle Verhütungsmethode anwenden. Die Gabe von Belzutifan kann bei Patienten mit höherer Belzutifan-Plasmaexposition zu einer moderaten CYP3A4-Induktion führen. Basierend auf In-vitro-Daten ist bei klinisch relevanten Expositionen durch Belzutifan eine Hemmung von MATE2-K zu erwarten und eine Hemmung von MATE1 kann nicht ausgeschlossen werden. Belzutifan ist in vitro ein CYP2B6- und CYP2C8-Induktor. Gleichzeitige Verabreichung mit Belzutifan kann zu einer klinisch relevanten Abnahme der Plasmakonzentration empfindlicher CYP2B6- und/oder CYP2C8-Substrate führen. Gleichzeitige Gabe mit UGT2B17- oder CYP2C19-Inhibitoren erhöht die Plasmakonzentration von Belzutifan, erhöhte Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen von Belzutifan möglich, Patienten auf Anämie und Hypoxie überwachen und ggf. Belzutifan-Dosis reduzieren.
Schwangerschaft
Stillzeit
Nebenwirkungen
Alle Grade: Sehr häufig: Anämie. Schwindelgefühl. Blutung. Dyspnoe; Hypoxie. Übelkeit. Ermüdung/Fatigue. Häufig: Gewicht erhöht. Grad 3 bis 4: Sehr häufig: Anämie. Hypoxie. Häufig: Blutung. Dyspnoe. Ermüdung/Fatigue. Gewicht erhöht. Gelegentlich: Übelkeit.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 90 Filmtbl. | 19460460 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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