EURneffy 1 mg/-2 mg Nasenspray
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Dodecylmaltosid, Dinatriumedetat, Benzalkoniumchlorid, Natriummetabisulfit (E 223), Salzsäure, konzentriert (zur pH-Wert-Einstellung), Natriumhydroxid (zur pH-Wert-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete
Zur Notfallbehandlung bei allergischen Reaktionen (Anaphylaxie) aufgrund von Insektenstichen oder -bissen, Lebensmitteln, Arzneimitteln und anderen Allergenen sowie bei idiopathischer oder belastungsbedingter Anaphylaxie. Die Behandlung ist für Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren mit einem Körpergewicht ab 15 kg angezeigt.
Dosierung
Zur Anwendung in der Nase (als Nasenspray in ein Nasenloch). Empfohlene Anfangsdosis bei Kindern ab 4 Jahren mit einem Körpergewicht von 15 kg bis 30 kg ist eine einmalige nasale Gabe von 1 mg Adrenalin (jedes Einzeldosisbehältnis von EURneffy 1 mg Nasenspray gibt 1 mg Adrenalin in 100 Mikrolitern ab); bei Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren mit einem Körpergewicht von mindestens 30 kg ist eine einmalige Gabe von 2 mg Adrenalin (jedes Einzeldosisbehältnis von EURneffy 2 mg Nasenspray gibt 2 mg Adrenalin in 100 Mikrolitern ab). Wenn nach etwa 10 Minuten keine klinische Besserung eingetreten ist oder wenn nach der anfänglichen Behandlung eine Verschlechterung eintritt oder die Symptome erneut auftreten, sollte eine zweite Dosis in dasselbe Nasenloch gegeben und gleichzeitig medizinische Notfallmaßnahmen durchgeführt werden. Kindern ab 4 Jahren mit einem Körpergewicht von 15 kg bis 30 kg darf maximal 2 mg Adrenalin (zwei Dosen von EURneffy 1 mg) verabreicht werden, sofern keine zusätzlichen Dosen von medizinischem Fachpersonal verordnet wurden. Die empfohlene Dosierung bei Kindern mit einem Körpergewicht von ≥ 30 kg ist dieselbe wie bei Erwachsenen.
Gegenanzeigen
Anwendungsbeschränkungen
Warnhinweis
Dop.! Benzalkoniumchlorid kann Reizungen oder Schwellungen in der Nase verursachen, insbesondere bei wiederholter Anwendung. Metabisulfit kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmus verursachen. Bei jüngeren Kindern ähneln die Symptome systemischer allergischer Reaktionen und der Anaphylaxie denen anderer Altersgruppen; Betreuungspersonen sollten sie erkennen können. Häufig treten Haut- und/oder Magen-Darm-Symptome auf. Die Erkennung ist schwierig, weil Anzeichen oft normales Verhalten imitieren (z. B. Zungenpressen, Ohrenziehen, Anklammern an die Betreuungsperson, Spielabbruch, Weinen, Spucken/Erbrechen, vermehrte Sekretion, weicher Stuhl, Schläfrigkeit, Erröten mit Fieber oder Weinkrämpfen, Kratzen, Reizbarkeit) und so eine Anaphylaxie übersehen werden kann.
| Dop.! | Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. |
Wechselwirkungen
Schwangerschaft
| Gr 4 | Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor. Der Tierversuch erbrachte keine Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. |
Stillzeit
| La 1 | Es ist nicht bekannt, ob die Substanz in die Milch übergeht. |
Nebenwirkungen
Sehr häufig: Kopfschmerzen; Nasenbeschwerden, Halsschmerzen; Nervosität. Häufig: Angst; Tremor, Parästhesie; Palpitationen; Rhinorrhö, Nasenödeme, Nasenschmerzen, Nasenverstopfung, Nasenjucken; erhöhter Blutdruck, erhöhte Herzfrequenz. Gelegentlich: Euphorische Stimmung, Nervosität; Schwindel, Kopfbeschwerden, Präsynkope; verstärkte Tränensekretion; oropharyngeale Schmerzen, Niesen, intranasale Parästhesie, Beschwerden der Nasennebenhöhlen, Epistaxis (Nasenbluten), Trockenheit der Nase, trockener Hals, Verstopfung der oberen Atemwege, Erkrankung der Nasenschleimhaut; Übelkeit, Parästhesie im Mundraum, übermäßige Speichelsekretion, Zahnschmerzen, Zahnfleischbeschwerden; Pruritus; Brustkorbbeschwerden, vermehrte Energie, Müdigkeit, Hitzegefühl; erhöhte Körpertemperatur. Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Desorientiertheit, eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Panikreaktion; psychomotorische Hyperaktivität, Schläfrigkeit; Angina, Herzarrhythmien, Stress-Kardiomyopathie, Tachyarrhythmie, Tachykardie, ventrikuläre Ektopie; Hypertonie, Vasokonstriktion; Parästhesie.
Intoxikation
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 2 Einzeldosis-Nasensprays 1 mg | N1 | 20542111 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 2 Einzeldosis-Nasensprays 2 mg | N1 | 19788019 | ||