Perindopril-dura plus 4 mg/1,25 mg Tabletten

Wirkstoff
Darreichungsform
Ta­blet­te
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Teilbarkeit: nicht teilbar Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: kontraindiziert Reaktionsvermögen: beeinträchtigt Doping: positives Ergebnis möglich Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Behandlung der essentiellen Hypertonie bei Patienten, deren Blutdruck sich unter der Behandlung mit Perindopril allein nicht adäquat normalisiert.

Dosierung

Dosis 1 Tablette
Anwendungshäufigkeit 1-mal täglich vorzugsweise morgens vor ei­ner Mahlzeit
Anwendungshinweis Sofern möglich, wird die individuelle Dosiseinstellung mit den Wirkstoff-komponenten empfohlen. Darf nicht gleichzeitig mit Sacubitril/Val­sar­tan an­ge­wendet werden.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

Für Perindopril:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere ACE‑Hemmer;
  • angioneurotisches Ödem (Quincke-Ödem) in der Anamnese im Zusammenhang mit einer früheren ACE‑Hemmer-Therapie;
  • erblich bedingtes/idiopathisches Angioödem;
  • zweites und drittes Schwangerschaftstrimester;
  • Gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2).
  • Gleichzeitige Anwendung einer Sacubitril/Valsartan-Therapie. Die Behandlung mit Perindopril-dura plus darf frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis Sacubitril/Valsartan begonnen werden.
  • Extrakorporale Behandlungen, bei denen es zu einem Kontakt zwischen Blut und negativ geladenen Oberflächen kommt.
  • Signifikante bilaterale Nierenarterienstenose oder Stenose der Nierenarterien bei nur einer funktionsfähigen Niere.

Für Indapamid:

  • Überempfindlichkeit gegen Indapamid oder andere Sulfonamide;
  • schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min);
  • hepatische Enzephalopathie;
  • schwere Leberinsuffizienz;
  • Hypokaliämie;
  • generell wird die Anwendung dieses Arzneimittels in Kombination mit nicht-antiarrhythmischen Wirkstoffen, die eine Torsade‑de-pointes-Tachykardie auslösen können, nicht empfohlen;
  • Stillzeit.

Für Perindopril-dura plus Tabletten:

  • Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile.

Da keine ausreichenden therapeutischen Erfahrungen vorliegen, sollte Perindopril-dura plus bei folgenden Patientengruppen nicht angewendet werden:

  • Dialyse-Patienten;
  • Patienten mit einer unbehandelten dekompensierten Herzinsuffizienz.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
90 Tbl. 05870094
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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