Pradaxa® 20 mg/-30 mg/-40 mg/-50 mg/-110 mg/-150 mg überzogenes Granulat
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
verschreibungspflichtig
Produkttyp
Arzneimittel
Produkteigenschaft
Chemisch
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Weinsäure (Ph.Eur.), arabisches Gummi, Hypromellose, Dimeticon 350, Talkum, Hydroxypropylcellulose (Ph.Eur.)
Anwendungsgebiete
Behandlung von venösen thromboembolischen Ereignissen (VTE) und Prävention von rezidivierenden VTE bei Kindern und Jugendlichen ab dem Zeitpunkt, ab dem sie weiche Nahrung schlucken können, bis zum Alter von unter 18 Jahren.
Dosierung
| Indikation | Behandlung von VTE bei Kindern und Jugendlichen | Prävention von rezidivierenden VTE bei Kindern und Jugendlichen |
| Dosis | richtet sich nach dem Körpergewicht und Alter des Patienten | |
| Anwendungshäufigkeit | 2-mal täglich (morgens und abends, jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, Dosierungsintervall: 12 Stunden) | |
| Anwendungsart | mit Nahrung mischen und nur mit Apfelsaft oder den in den Hinweisen für die Anwendung genannten weichen Nahrungsmitteln anwenden, nach dem Mischen innerhalb von 30 Minuten verabreichen | |
| Anwendungshinweis | nicht mit Milch oder Milchprodukten kompatibel, nicht mit Ernährungssonden kompatibel | |
| Behandlungsbeginn | im Anschluss an eine mindestens 5‑tägige Behandlung mit einem parenteralen Antikoagulans | im Anschluss an die vorhergehende Behandlung |
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- eGFR < 50 ml/min/1,73 m2 bei Kindern und Jugendlichen.
- Akute, klinisch relevante Blutung.
- Läsionen oder klinische Situationen, die als signifikanter Risikofaktor einer schweren Blutung angesehen werden. Dies kann z. B. akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien beinhalten.
- Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z. B. unfraktionierte Heparine, niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Rivaroxaban, Apixaban etc.), außer unter besonderen Umständen. Dazu gehört die Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn unfraktioniertes Heparin in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
- Beeinträchtigung der Leberfunktion oder Lebererkrankung, die Auswirkungen auf das Überleben erwarten lässt.
- Gleichzeitige Behandlung mit den folgenden starken P‑Glykoproteinhemmern: systemisch verabreichtes Ketoconazol, Ciclosporin, Itraconazol, Dronedaron und die Fixkombination aus Glecaprevir und Pibrentasvir.
- Patienten mit künstlichen Herzklappen, die eine gerinnungshemmende Therapie benötigen.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 60 Btl. 20 mg | N2 | 16565767 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 60 Btl. 30 mg | N2 | 16565750 | ||
| 60 Btl. 40 mg | N2 | 16565744 | ||
| 60 Btl. 50 mg | N2 | 16565738 | ||
| 60 Btl. 110 mg | N2 | 16565721 | ||
| 60 Btl. 150 mg | N2 | 16565709 | ||