Depigoid Alternaria alternata 100 DPP/ml Injektionssuspension
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Phenol, Aluminiumhydroxid, hydratisiert, Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete
Depigoid Alternaria alternata dient der Behandlung allergischer Erkrankungen vom Soforttyp (IgE-vermittelt), z. B. allergische Rhinitis und/oder allergische Konjunktivitis, mit oder ohne allergischem Asthma, die durch allergene Substanzen aus Alternaria alternata ausgelöst werden.
Die Diagnose einer allergischen Erkrankung erfordert eine sorgfältige allergologisch ausgerichtete Anamnese und geeignete Diagnostik wie Prick-Tests auf der Haut und in-vitro-Analysen zur spezifische IgE- Bestimmung.
Depigoid Alternaria alternata ist bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 5 Jahren indiziert.
Dosierung
1. Anfangsbehandlung:
Abhängig von der Länge der Anfangsbehandlung existieren zwei Dosierungs-Schemata.
a. Konventionelles Dosierungsschema (ab 5 Jahren): Die Injektionen werden in wöchentlichen Intervallen wie folgt verabreicht: 0,1 ml, 0,3 ml und 0,5 ml. Nach Verabreichung der ersten Maximaldosis von 0,5 ml ist die Anfangsbehandlung abgeschlossen.
b. Quick-Aufdosierung (ab 12 Jahren): Bei Anwendung dieses Schemas kann es häufiger zum Auftreten lokaler und systemischer Reaktionen kommen. Dieses Aufdosierungsschema darf nur bei Patienten mit einem prädiktiven FEV1- oder PEF-Wert von > 80 % vor der Injektion angewendet werden. Die Behandlung wird mit einer Dosis von 0,2 ml eingeleitet (erste Injektion, z. B. linker Arm). Die zweite Injektion mit einer Dosis von 0,3 ml erfolgt 30 Minuten nach der ersten Injektion in den anderen Arm (z. B. rechter Arm), vorausgesetzt, die erste Dosis führte zu keinen systemischen Nebenwirkungen. Der Patient verbleibt für weitere 30 Minuten unter ärztlicher Aufsicht. Nach der Anwendung einer Gesamtdosis von 0,5 ml ist die empfohlene Maximaldosis erreicht und die Anfangsbehandlung innerhalb eines Tages abgeschlossen.
2. Fortsetzungsbehandlung:
Sobald die maximal empfohlene Dosis (0,5 ml) erreicht ist, unabhängig von der Art der Anfangsbehandlung, wird die erste Dosis der Fortsetzungsbehandlung 4 Wochen nach Ende der Anfangsbehandlung verabreicht. Die folgenden Dosen werden alle 4 Wochen verabreicht.
Art der Anwendung:
Unmittelbar vor dem Aufziehen der Dosis in die Spritze die Durchstechflasche gründlich schütteln. Die Injektion muss langsam subkutan in die Streckseite (posterolateral) des mittleren Oberarms verabreicht werden, ungefähr 4 cm proximal des Olecranons bis zur Oberarmmitte (unterhalb des Deltamuskels). Mittels Aspiration eine intravasale Injektion ausschließen. Wenn Blut auftritt, die Nadel entfernen, die Spritze mitsamt der darin enthaltenen Dosis entsorgen und erneut beginnen, wobei an einer anderen Stelle injiziert werden muss. Bei jeder Anwendung den Arm wechseln.
Gegenanzeigen
Eine Immuntherapie mit Allergenen sollte in den folgenden Fällen nicht durchgeführt werden:
- Schweres, unkontrolliertes Asthma mit dauerhaft verringerten Lungenfunktionen (FEV1) unter 70 % des Vorhersagewertes trotz optimaler pharmakologischer Behandlung und/oder steroidpflichtiges Asthma.
- Aktive, systemische Autoimmunerkrankung.
- Aktive, maligne Tumorerkrankung.
- Bei bestehender Schwangerschaft darf nicht mit einer Immuntherapie begonnen werden. Im Falle einer Schwangerschaft während einer Immuntherapie muss der zuständige Arzt konsultiert werden, bevor die Behandlung fortgesetzt werden kann.
- Überempfindlichkeit gegen einen der sonstigen Bestandteile.
Eine Immuntherapie mit Allergenen sollte in den folgenden Fällen mit Vorsicht und nur unter Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses durchgeführt werden:
- Akute oder chronische Infektionen oder schwerwiegende entzündliche Erkrankungen, z. B. aktive Tuberkulose.
- Sekundärveränderungen am Reaktionsorgan (z. B. Emphysem, Bronchiektasien).
- Klinisch relevante Erkrankungen (z. B. des Herz-Kreislauf-Systems, der Niere, der Leber, der Schilddrüse, des Nervensystems, hämatologische oder rheumatische Erkrankungen.
- Systemische Autoimmunerkrankungen in Remission oder organspezifische Autoimmunerkrankungen, Patienten unter immunsuppressiver oder immunmodulierender Behandlung.
- Behandlung mit Medikamenten, die das Ansprechen auf Adrenalin verringern können (z. B. ACE-Hemmer oder Beta-Blocker, auch bei topischer Anwendung wie Beta-Blocker enthaltende Augentropfen) oder Erkrankungen, bei denen die Anwendung von Adrenalin kontraindiziert ist (z. B. Hyperthyreose) oder Behandlung mit Medikamenten, die mit der Metabolisierung von Adrenalin interferieren (z. B. trizyklische Antidepressiva und Monoaminoxidase-Hemmer).
- Schwerwiegende emotionale oder psychiatrische Störungen, welche die Kommunikation mit dem Arzt und die Patienten-Compliance beeinträchtigen können.
- In der Vergangenheit aufgetretene schwerwiegende systemische Reaktionen auf eine Immuntherapie mit Allergenen.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen , Wechselwirkungen , Schwangerschaft und Stillzeit , Nebenwirkungen , Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 2,5 ml | N2 | 18095780 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 2×2,5 ml | N2 | 18095797 | ||