Zurzuvae™ 25 mg Hartkapseln

Firma
Wirkstoff
Darreichungsform
Hartkapsel
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Bei Erwachsenen zur Behandlung von postpartaler Depression (PPD) nach der Entbindung.

Dosierung

50 mg Zuranolon (zwei 25 mg-Kapseln) einmal täglich abends oral mit fetthaltigen Lebensmitteln über 14 Tage als einmaliger Behandlungszyklus. Keine Daten zu einer weiteren Behandlung bei einem Rückfall oder unzureichendem Ansprechen auf Zuranolon. Die Dosis kann auf 40 mg (zwei 20 mg-Kapseln) reduziert werden, die 14 Tage lang einmal täglich oral eingenommen wird, wenn die Patientin 50 mg nicht verträgt. Falls erforderlich, kann die Dosis ohne Heruntertitrieren abgesetzt werden.

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Schwangerschaft.

Anwendungsbeschränkungen

Gleichzeitige Anwendung mit CYP3A-Induktoren muss vermieden werden. Grapefruithaltige Produkte müssen vermieden werden. Vorsicht bei Personen mit einer Vorgeschichte von Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol oder anderen Substanzen.

Warnhinweis

Bei Zuranolon besteht ein Missbrauchspotenzial.

Hinweis

Reaktionsvermögen! Großer Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Es wurde berichtet, dass Zuranolon Somnolenz, Schwindelgefühl, Sedierung und Verwirrtheit verursacht.

Z 35 Natriumverbindungen
Parenterale und orale Anwendung <1 mmol/Dosis: Enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro [Dosiereinheit], d.h., es ist nahezu „natriumfrei“.

Wechselwirkungen

ZNS-dämpfende Arzneimittel und Alkohol: verstärkte Beeinträchtigung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit. Wenn die gleichzeitige Anwendung mit anderen ZNS-dämpfenden Arzneimitteln (wie Opioiden, Benzodiazepinen, Nicht-Benzodiazepin-Hypnotika, Gabapentinoiden und sedierenden Antidepressiva) unvermeidbar ist, muss eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden. CYP3A-Induktoren (z. B. Carbamazepin, Phenobarbitol, Phenytoin, Primidon, Rifampicin, Johanniskraut und Efavirenz): reduzierte Wirksamkeit von Zuranolon. Gleichzeitige Anwendung muss vermieden werden. Starke CYP3A-Inhibitoren (z. B. Proteasehemmer, Azol-Antimykotika, einige Makrolide wie Clarithromycin oder Telithromycin): Dosis von Zuranolon auf 30 mg reduzieren. Grapefruithaltige Produkte sind CYP3A-Inhibitoren und müssen während der Einnahme von Zuranolon vermieden werden.

Schwangerschaft

Kontraind. Gr 6.

Gr 6 Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor. Der Tierversuch erbrachte Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen.

Stillzeit

Daten aus einer klinischen Stillstudie deuten darauf hin, dass Zuranolon in geringen Mengen in der Muttermilch vorhanden ist. Die Auswirkung auf gestillte Neugeborene/Kinder ist nicht bekannt, und es liegen nur begrenzte Daten über die Auswirkung auf die Milchproduktion vor. Das Stillen soll während der Behandlung mit Zuranolon unterbrochen werden, es sei denn, der Nutzen des Stillens überwiegt nach Einschätzung des Arztes die möglichen Risiken für das Kind.

Nebenwirkungen

Sehr häufig: Somnolenz, Schwindelgefühl, Sedierung. Häufig: Erinnerungsvermögen eingeschränkt, Verwirrtheitszustand; Tremor; Diarrhö; Ermüdung.

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
28 Hartkps. N2 20107355
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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