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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Lactose-Monohydrat (Ph.Eur.), Natriumdodecylsulfat, Hypromellose, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], mikrokristalline Cellulose, kolloidales Siliciumdioxid, wasserfrei, Filmüberzug: Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171), Macrogol (E 1521), Talkum (E 553b), Gelborange-S-Aluminiumsalz (E 110), Eisenoxid rot (E 172)
Anwendungsgebiete
Zur Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen.
Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen.
Dosierung
Prophylaxe von VTE bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenkersatzoperationen:
10 mg 1-mal täglich. Die erste Gabe sollte 6 bis 10 Stunden nach der Operation erfolgen, nachdem die Hämostase eingesetzt hat. Empfohlene Behandlungsdauer: 5 Wochen nach einer größeren Hüftoperation, 2 Wochen nach einer größeren Knieoperation.
Behandlung von TVT, Behandlung von LE und Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE:
- Initialbehandlung von akuten TVT oder LE: 15 mg 2-mal täglich innerhalb der ersten drei Wochen, gefolgt von 20 mg 1-mal täglich für die Weiterbehandlung sowie zur Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE.
- Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE nach Abschluss einer mindestens 6-monatigen Therapie der TVT oder LE: 10 mg oder 20 mg 1-mal täglich.
Die Therapiedauer und die Auswahl der Dosierung sollten individuell nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens der Behandlung gegenüber dem Blutungsrisiko erfolgen.
Anwendungshinweis:
Falls Patienten nicht in der Lage sind, die Tabletten als Ganzes zu schlucken, können Rivaroxaban-Tabletten unmittelbar vor der Anwendung auch zerstoßen und mit Wasser oder Apfelmus gemischt und dann eingenommen werden. Zerstoßene Tabletten können auch über eine Magensonde verabreicht werden.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Akute, klinisch relevante Blutungen.
- Läsionen oder klinische Situationen, wenn diese als signifikantes Risiko für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies können unter anderem akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien sein.
- Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z.B. unfraktionierte Heparine (UFH), niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Dabigatranetexilat, Apixaban etc.), außer in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn UFH in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
- Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschließlich zirrhotischer Patienten mit Child Pugh B und C, verbunden sind.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 5 Filmtbl. | 20332431 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 10 Filmtbl. | N1 | 20165938 | ||
| 28 Filmtbl. | N2 | 20177143 | ||
| 98 Filmtbl. | N3 | 20165921 | ||