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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Polysorbat 20 (E 432), Natriumdihydrogenphosphat 1H2O (zur Einstellung des pH-Wertes), Dinatriumhydrogenphosphat 7H2O (zur Einstellung des pH-Wertes), Natriumchlorid, Sucrose, Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete
Bei Erwachsenen zur Behandlung
- der neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (AMD),
- einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss [VAV] oder Zentralvenenverschluss [ZVV]),
- einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen Makulaödems (DMÖ),
- einer Visusbeeinträchtigung aufgrund einer myopen choroidalen Neovaskularisation (mCNV).
Bei Frühgeborenen zur Behandlung
- einer Frühgeborenen-Retinopathie (retinopathy of prematurity; ROP) in Zone I (Stadium 1+, 2+, 3 oder 3+), Zone II (Stadium 2+ oder 3+) oder einer AP-ROP (aggressiven posterioren Frühgeborenen-Retinopathie).
Dosierung
Feuchte AMD: Empfohlen: 2 mg entspr. 0,05 ml als intravitreale Injektion. Die Behandlung wird mit 3 aufeinanderfolgenden monatlichen Injektionen initiiert. Das Behandlungsintervall wird danach auf 2 Monate verlängert. Der Arzt kann basierend auf dem funktionellen und/oder morphologischen Befund das 2-monatige Behandlungsintervall aufrecht erhalten oder entsprechend einem „Treat and Extend“ Dosierungsschema weiter verlängern. Dabei werden die Injektionsintervalle in 2- oder 4-wöchigen Schritten verlängert, um einen stabilen funktionellen und/oder morphologischen Befund aufrecht zu erhalten. Wenn sich der funktionelle und/oder morphologische Befund verschlechtert, sollte das Behandlungsintervall entsprechend verkürzt werden. Behandlungsintervalle von mehr als 4 Monaten oder weniger als 4 Wochen zwischen den Injektionen wurden nicht untersucht. Makulaödem infolge eines RVV (VAV oder ZVV): Empfohlen: 2 mg entspr. 0,05 ml als intravitreale Injektion. Nach der Initialinjektion wird die Behandlung monatlich fortgeführt. Der Abstand zwischen zwei Dosierungen sollte nicht kürzer als 1 Monat sein. Wenn der funktionelle und morphologische Befund darauf hinweisen, dass der Patient nicht von einer weiteren Behandlung profitiert, sollte die Behandlung mit Eylea beendet werden. Die monatliche Behandlung wird fortgeführt, bis der max. Visus erreicht ist und/oder keine Anzeichen von Krankheitsaktivität mehr zu erkennen sind. 3 oder mehr aufeinanderfolgende monatliche Injektionen können notwendig sein. Unter Aufrechterhaltung des funktionellen und/oder morphologischen Befundes kann das Behandlungsintervall entsprechend einem "Treat and Extend"-Schema schrittweise verlängert werden. Wenn sich der funktionelle und/oder morphologische Befund verschlechtert, sollte das Behandlungsintervall entsprechend verkürzt werden. DMÖ: Empfohlen: 2 mg entspr. 0,05 ml als intravitreale Injektion. Die Behandlung wird mit 5 aufeinanderfolgenden monatlichen Injektionen initiiert, gefolgt von einer Injektion alle 2 Monate. Der Arzt kann basierend auf dem funktionellen und/oder morphologischen Befund das 2-monatige Behandlungsintervall aufrecht erhalten oder entspr. einem "Treat and Extend"-Dosierungsschema individuell festlegen. Dabei werden die Behandlungsintervalle i.d.R. in 2-wöchigen Schritten verlängert, um einen stabilen funktionellen und/oder morphologischen Befund aufrecht zu erhalten. Für Behandlungsintervalle von mehr als 4 Monaten liegen begrenzte Daten vor. Wenn sich der funktionelle und/oder morphologische Befund verschlechtert, sollte das Behandlungsintervall entsprechend verkürzt werden. Behandlungsintervalle von weniger als 4 Wochen zwischen den Injektionen wurden nicht untersucht. Wenn der funktionelle und morphologische Befund darauf hinweisen, dass der Patient nicht von einer weiteren Behandlung profitiert, sollte die Behandlung beendet werden. mCNV: Empfohlen: 2 mg entspr. 0,05 ml als einmalige intravitreale Injektion. Wenn der funktionelle und/oder morphologische Befund auf Weiterbestehen der Erkrankung hinweisen, können weitere Injektionen erfolgen. Ein wiederholtes Auftreten sollte als erneute Manifestation der Krankheit behandelt werden. Der Abstand zwischen 2 Injektionen sollte nicht kürzer als 1 Monat sein. Frühgeborene mit ROP: Empfohlen: 0,4 mg entspr. 0,01 ml als einmalige intravitreale Injektion. Die Behandlung wird mit 1 Einzelinjektion pro Auge initiiert, wobei am selben Tag in beide Augen injiziert werden kann. Insgesamt können innerhalb von 6 Monaten ab Behandlungsbeginn bis zu 2 Injektionen pro Auge verabreicht werden, sofern Anzeichen einer Krankheitsaktivität vorliegen. Das Behandlungsintervall zwischen 2 Injektionen in dasselbe Auge sollte mind. 4 Wochen betragen.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Bestehende oder vermutete okulare oder periokulare Infektion.
- Bestehende schwere intraokulare Entzündung.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 1 Fertigspr. | N1 | 15433118 |
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