Xarelto® 15 mg + 20 mg Filmtabletten Starterpackung

Wirkstoff
Darreichungsform
Film­ta­blet­te
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Teilbarkeit: Hinweise beachten Schwangerschaft: kontraindiziert Stillzeit: kontraindiziert Reaktionsvermögen: beeinträchtigt Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen. Bei hämodynamisch instabilen LE-Patienten: Weitere Informationen siehe Fachinformation.

Dosierung

Behandlung von TVT, Behandlung von LE und Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen:

  • Initialbehandlung von akuten TVT oder LE: 15 mg 2-mal täglich innerhalb der ersten drei Wochen, gefolgt von 20 mg 1-mal täglich für die Weiterbehandlung sowie zur Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE.
  • Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE nach Abschluss einer mindestens 6-monatigen Therapie der TVT oder LE: 10 mg oder 20 mg 1-mal täglich.

Die Therapiedauer und die Auswahl der Dosierung sollten individuell nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens der Behandlung gegenüber dem Blutungsrisiko erfolgen.

Art der Anwendung:

Mit einer Mahlzeit einnehmen. Falls Patienten nicht in der Lage sind, die Tabletten als Ganzes zu schlucken, können Xarelto-Tabletten unmittelbar vor der Anwendung auch zerstoßen und mit Wasser oder Apfelmus gemischt und dann eingenommen werden. Zerstoßene Tabletten können auch über eine Magensonde verabreicht werden.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Akute, klinisch relevante Blutungen.
  • Läsionen oder klinische Situationen, wenn diese als signifikantes Risiko für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies können unter anderem akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien sein.
  • Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z.B. unfraktionierte Heparine (UFH), niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Dabigatranetexilat, Apixaban etc.), außer in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn UFH in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
  • Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschließlich zirrhotischer Patienten mit Child Pugh B und C, verbunden sind.
  • Schwangerschaft und Stillzeit.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
49 Filmtbl. (42 Filmtbl. 15 mg + 7 Filmtbl. 20 mg) 12407801
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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