Tebonin® forte 40 mg Flüssigkeit
Basisinformationen
Abgabebestimmungen
apothekenpflichtig
Produkttyp
Arzneimittel
Produkteigenschaft
Pflanzlich
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Glycerol 85%, Propylenglycol, Saccharin-Natrium 2H2O, gereinigtes Wasser
Anwendungsgebiete
- Zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei dementiellen Syndromen mit der Leitsymptomatik: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, depressive Verstimmung, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen. Zur primären Zielgruppe gehören Patienten mit dementiellem Syndrom bei primär degenerativer Demenz, vaskulärer Demenz und Mischformen aus beiden. Das individuelle Ansprechen auf die Medikation kann nicht vorausgesagt werden. Bevor die Behandlung mit Ginkgo-Extrakt begonnen wird, sollte geklärt werden, ob die Krankheitssymptome nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.
- Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit bei Stadium II nach FONTAINE (Claudicatio intermittens) im Rahmen physikalisch-therapeutischer Maßnahmen, insbesondere Gehtraining.
- Vertigo vaskulärer und involutiver Genese. Adjuvante Therapie bei Tinnitus vaskulärer und involutiver Genese.
Dosierung
| Indikation | Dementielles Syndrom | Periphere arterielle Verschlusskrankheit, Vertigo, als Adjuvans bei Tinnitus |
| Alter/Altersklasse | Erwachsene ab 18 Jahren | |
| Dosis | 3-mal täglich 20-40 Tropfen | 3-mal täglich 20 Tropfen bzw. 2-mal täglich 40 Tropfen |
| Anwendungsart | Einnahme bei 3-mal täglicher Anwendung morgens, mittags und abends, bei 2-mal täglicher Anwendung morgens und abends. | |
| Einnahmehinweis | Einnahme unverdünnt oder in etwas Wasser, unabhängig von den Mahlzeiten | |
Behandlungsdauer:
Dementielles Syndrom: Mindestens 8 Wochen. Periphere arterielle Verschlusskrankheit: Mindestens 6 Wochen. Vertigo: Anwendung über längeren Zeitraum als 6-8 Wochen bringt keine therapeutischen Vorteile. Tinnitus: Adjuvante Therapie über mindestens 12 Wochen.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegenüber Ginkgo biloba oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels,
- Schwangerschaft.
Anwendungsbeschränkungen
Nicht anwenden bei Kindern und Heranwachsenden unter 18 Jahren. Vor einer Operation absetzen (einzelne Hinweise auf erhöhte Blutungsbereitschaft). Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei Epileptikern durch die Einnahme von Ginkgo-Zubereitungen das Auftreten weiterer Krampfanfälle gefördert wird. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
| Z 30 Lactose (-forte 40 mg Filmtabletten, -spezial 80 mg Filmtabletten, -intens 120 mg Filmtabletten) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Orale Anwendung: Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hinweis
Vor Behandlungsbeginn des dementiellen Syndroms klären, ob spezifisch zu behandelnde Grunderkrankung vorliegt. Tebonin forte 40 mg Filmtabletten, -spezial 80 mg Filmtabletten und -intens 120 mg Filmtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. sie sind nahezu „natriumfrei“. Tebonin forte 40 mg Flüssigkeit enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 40 Tropfen, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wechselwirkungen
Bei gleichzeitiger Einnahme dieses Arzneimittels mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln (wie z. B. Phenprocoumon, Warfarin, Clopidogrel, Acetylsalicylsäure und andere nichtsteroidale Antirheumatika) kann deren Wirkungsverstärkung nicht ausgeschlossen werden. Ein Einfluss auf die Metabolisierung verschiedener anderer Arzneimittel über Cytochrom-P450-3A4, -1A2, -2C19 kann nicht ausgeschlossen werden, was Wirkungsstärke und/oder Wirkungsdauer der betroffenen Arzneimittel beeinflussen könnte.
Schwangerschaft
Da es einzelne Hinweise auf Erhöhung der Blutungsbereitschaft gibt, darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
Stillzeit
La 1. Da es einzelne Hinweise auf Erhöhung der Blutungsbereitschaft gibt, darf dieses Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
| La 1 | Es ist nicht bekannt, ob die Substanz in die Milch übergeht. |
Nebenwirkungen
Häufigkeit nicht bekannt: Blutungen an einzelnen Organen, vor allem wenn gleichzeitig gerinnungshemmende Arzneimittel wie Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure oder andere nichtsteroidale Antirheumatika eingenommen werden; allergischer Schock; allergische Hautreaktionen (Hautrötung, Hautschwellung, Juckreiz); leichte Magen-Darm-Beschwerden; Kopfschmerzen, Schwindel oder Verstärkung bereits bestehender Schwindelbeschwerden.
Intoxikation
Intoxikationserscheinungen sind bisher nicht bekannt. Spezifische Gegenmittel bei Intoxikation sind nicht bekannt. Die Behandlung sollte in Abhängigkeitvom klinischen Bild erfolgen. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 100 ml | N1 | 06995981 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 200 ml (2×100 ml) | N2 | 06995998 | ||