RivaroxViatris 2,5 mg Filmtabletten
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Hypromellose 2910, Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Filmüberzug: Macrogol 4000, Hypromellose 2910 6 cps, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)
Anwendungsgebiete
Zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten nach einem akuten Koronarsyndrom (ACS) mit erhöhten kardialen Biomarkern bei zusätzlicher Einnahme zu Acetylsalicylsäure (ASS) allein oder zu ASS plus Clopidogrel oder Ticlopidin.
Zur Prophylaxe atherothrombotischer Ereignisse bei erwachsenen Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) oder symptomatischer peripherer arterieller Verschlusserkrankung (pAVK) und einem hohen Risiko für ischämische Ereignisse bei zusätzlicher Einnahme zu Acetylsalicylsäure (ASS).
Dosierung
| Indikation | ACS | KHK/pAVK |
| Alter/Altersklasse | Erwachsene | |
| Dosis | 2,5 mg Rivaroxaban 2-mal täglich in Kombination mit ASS 75–100 mg/Tag oder mit ASS 75–100 mg/Tag und Clopidogrel (75 mg/Tag) bzw. Ticlopidin | 2,5 mg Rivaroxaban 2-mal täglich in Kombination mit ASS 75–100 mg/Tag |
| Behandlungsbeginn | nach Stabilisierung des ACS, frühestens 24 Stunden nach Krankenhausaufnahme | nach gesicherter Hämostase |
| Behandlungsdauer | über 12 Monate hinaus soll eine Fortführung individuell entschieden werden; begrenzte Erfahrungen über einen Zeitraum bis zu 24 Monate | individuelle Bestimmung auf Basis regelmäßiger Untersuchungen |
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Akute, klinisch relevante Blutungen.
- Läsionen oder klinische Situationen, wenn diese als signifikantes Risiko für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies können unter anderem akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien sein.
- Die gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z.B. unfraktionierte Heparine (UFH), niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Dabigatranetexilat, Apixaban etc.), außer in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn UFH in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
- Gleichzeitige Behandlung nach ACS mit einer plättchenhemmenden Behandlung bei Patienten mit anamnestischen Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke (TIA).
- Gleichzeitige Behandlung von KHK/pAVK mit ASS bei Patienten mit früherem hämorrhagischen oder lakunären Schlaganfall oder einem Schlaganfall im vergangenen Monat.
- Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschließlich zirrhotischer Patienten mit Child Pugh B und C, verbunden sind.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen , Wechselwirkungen , Schwangerschaft und Stillzeit , Nebenwirkungen , Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 196 Filmtbl. | N3 | 20088089 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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