RivaroxViatris 10 mg Filmtabletten

Wirkstoff
Darreichungsform
Filmtablette
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Teilbarkeit: Hinweise beachten Schwangerschaft: kontraindiziert Stillzeit: kontraindiziert Reaktionsvermögen: Hinweise beachten Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen.

Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen. (Bei hämodynamisch instabilen LE-Patienten).

Dosierung

Indikation Prophylaxe von VTE nach elek­ti­ven Hüft- oder Kniegelenkersatzoperationen Verlängerte Prophylaxe ei­ner rezidivierenden TVT oder LE
Alter/Altersklasse Erwachsene
Dosis 1 Filmtablette
Anwendungshäufigkeit 1-mal täglich
Behandlungsbeginn 6-10 Stunden nach der Operation, nach Einsetzung der Hämostase nach Abschluss ei­ner mind. 6-monatigen Therapie bei Patienten ohne hohes Risiko
Behandlungsdauer nach ei­ner größeren Hüftoperation: 5 Wochen, größeren Knieoperation: 2 Wochen

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Akute, klinisch relevante Blutungen.
  • Läsionen oder klinische Situationen, wenn diese als signifikantes Risiko für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies können unter anderem akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien sein.
  • Gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z.B. unfraktionierte Heparine (UFH), niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Dabigatranetexilat, Apixaban etc.), außer in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie (siehe Abschnitt 4.2) oder wenn UFH in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
  • Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschließlich zirrhotischer Patienten mit Child Pugh B und C, verbunden sind.
  • Schwangerschaft und Stillzeit.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
30 Filmtbl. N2 20088066
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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98 Filmtbl. N3 20088178