RivaroxViatris 20 mg Filmtabletten
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Hypromellose 2910, Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Filmüberzug: Macrogol 4000, Hypromellose 2910 6 cps, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-oxid (E 172)
Anwendungsgebiete
Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit nicht valvulärem Vorhofflimmern und einem oder mehreren Risikofaktoren, wie kongestiver Herzinsuffizienz, Hypertonie, Alter ab 75 Jahren, Diabetes mellitus, Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke in der Anamnese.
Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE) sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE bei Erwachsenen. (Bei hämodynamisch instabilen LE-Patienten).
Behandlung von venösen Thromboembolien (VTE) sowie Prophylaxe von deren Rezidiven bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren mit einem Körpergewicht von mehr als 50 kg nach mindestens 5 Tagen initialer parenteraler Antikoagulationstherapie.
Dosierung
| Indikation | Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien | Weiterbehandlung und Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE | Behandlung von VTE sowie Prophylaxe von deren Rezidiven |
| Alter/Altersklasse | Erwachsene | Kinder und Jugendliche, Körpergewicht von mind. 50 kg | |
| Dosis | 1 Filmtablette | ||
| Anwendungshäufigkeit | 1-mal täglich | ||
| Anwendungshinweis | Überwachung des Gewichts des Kindes und regelmäßige Kontrolle der Dosis | ||
| Behandlungsbeginn | ab Tag 22 und nach Abschluss einer mindestens 6-monatigen Therapie bei Patienten mit hohem Risiko oder bei denen unter der verlängerten Prophylaxe mit 10 mg ein Rezidiv aufgetreten ist | nach mindestens 5 Tagen initialer parenteraler Antikoagulationstherapie | |
| Behandlungsdauer | 3-12 Monate | ||
| Einnahmehinweis |
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Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Akute, klinisch relevante Blutungen.
- Läsionen oder klinische Situationen, wenn diese als signifikantes Risiko für eine schwere Blutung angesehen werden. Dies können unter anderem akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen, maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko, kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen, kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen, kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen, bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen, arteriovenöse Fehlbildungen, vaskuläre Aneurysmen oder größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien sein.
- Gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien, z.B. unfraktionierte Heparine (UFH), niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Dabigatranetexilat, Apixaban etc.), außer in der speziellen Situation der Umstellung der Antikoagulationstherapie oder wenn UFH in Dosen gegeben wird, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten.
- Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko, einschließlich zirrhotischer Patienten mit Child Pugh B und C, verbunden sind.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen , Wechselwirkungen , Schwangerschaft und Stillzeit , Nebenwirkungen , Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 28 Filmtbl. | N2 | 20088155 |
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| 98 Filmtbl. | N3 | 20088161 | ||