Grünwalder Sennalax®

Wirkstoff
Darreichungsform
Filmtabletten
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

apothekenpflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Pflanzlich

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Zur kurzfristigen Anwendung bei Obstipation.

Dosierung

Alter/Altersklasse Erwachsene und Heranwachsende ab 12 Jahren
Dosis 1-2 Filmtabletten
Max. Tages-Dosis 30 mg (2 Filmtabletten)
Anwendungshäufigkeit 1-mal täglich
Behandlungsdauer 1 – 2 Wochen
Einnahmehinweis abends vor dem Schlafengehen

Gegenanzeigen

Bekannte Allergien gegen Alexandriner-Sennesfrüchte oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, Ileus, Appendizitis, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, abdominale Schmerzen unklarer Genese, schwere Dehydratation mit Wasser- und Elektrolytverlusten, Kinder unter 12 Jahren. Schwangerschaft und Stillzeit.

Warnhinweis

Eine über die kurzdauernde Anwendung hinausgehende Anwendung stimulierender Arzneimittel kann zu einer Verstärkung der Darmträgheit führen. Das Präparat sollte nur dann eingesetzt werden, wenn durch eine Ernährungsumstellung oder Quellstoffpräparate kein therapeutischer Effekt zu erzielen ist. Hinweis: Bei inkontinenten erwachsenen Personen sollte bei Einnahme von Grünwalder Sennalax® ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden.

Wechselwirkungen

Bei chronischem Gebrauch/Missbrauch ist durch Kaliummangel eine Verstärkung der Herzglykosidwirkung sowie eine Beeinflussung der Wirkung von Antiarrhythmika möglich. Kaliumverluste können durch Kombinationen mit Diuretika, Nebennierenrindensteroiden und Süßholzwurzel verstärkt werden.

Nebenwirkungen

Sehr selten: krampfartige Magen-Darm-Beschwerden; allergische Reaktionen, die zu Hauterscheinungen (z.B. Pruritus, Urtikaria, lokalem oder generalisiertem Exanthem) und zur Dyspnoe und/oder Blutdruckabfall führen können.

Bei chronischem Gebrauch/Missbrauch: Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes; Kaliumverluste. Der Kaliumverlust kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen. Albuminurie und Hämaturie; Pigmentierung der Darmschleimhaut; harmlose Rotfärbung des Harns.

Intoxikation

Symptome: schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Diarrhöen mit der Folge von Wasser- und Elektrolytverlusten sowie eventuell starke Magen- Darm- Beschwerden.

Therapie: elektrolyt- und flüssigkeits-bilanzierenden Maßnahmen.

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
30 Filmtbl. N2 04483900
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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