Depo-Clinovir® 150 mg Injektionsuspension

Wirkstoff
Darreichungsform
Injektionssuspension (zur intramuskulären Injektion), Fertigspritze
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: kontraindiziert Stillzeit: Hinweise beachten Reaktionsvermögen: Hinweise beachten Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Schwangerschaftsverhütung von längerer Dauer (3 Monate) nur bei Frauen, die andere Methoden der Kontrazeption nicht vertragen oder für die orale Kontrazeptiva nicht geeignet sind.

Besondere Hinweise:

Nur Frauen mit normalem Zyklusverlauf dürfen Depo‑Clinovir erhalten. Vor Anwendung von Depo‑Clinovir soll eine gründliche allgemeinärztliche sowie gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden.

Während der Anwendung von Depo‑Clinovir sind zunächst nach 3 Monaten und später in halbjährlichen Abständen jeweils allgemeinärztliche und gynäkologische Untersuchungen durchzuführen, um unerwünschte Wirkungen frühzeitig erfassen zu können.

Dosierung

1 Fertigspritze wird tief i.m. injiziert (M. gluteus oder deltoideus). Verabreichung der 1. Injektion sollte innerhalb von 5 Tagen nach Einsetzen einer normalen Menstruation erfolgen. Die 2. und die darauf folgenden Injektionen müssen im Abstand von jeweils 12-13 Wochen erfolgen. Beträgt das Intervall seit der letzten Injektion mehr als 13 Wochen, ist vor der nächsten Injektion eine Schwangerschaft auszuschließen.

Post partum: Die Injektion muss - sofern nicht gestillt wird - während der ersten 5 Tage post partum erfolgen (um eine Schwangerschaft auszuschließen). Muss die Injektion zu einem anderen Zeitpunkt gegeben werden, ist das Vorliegen einer Schwangerschaft zuvor auszuschließen. Stillenden Frauen darf die Injektion erst nach Ablauf von 6 Wochen nach der Entbindung verabreicht werden.

Kinder und Jugendliche: Die i.m. Anwendung von MPA vor der Menarche ist kontraindiziert.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen Medroxyprogesteronacetat, Alkyl-4-hydroxybenzoate (Parabene) oder einen der sonstigen Bestandteile;
  • bestehende oder vermutete Schwangerschaft;
  • ungeklärte vaginale Blutungen;
  • Venenentzündungen oder Thromboembolie;
  • akute oder in der Vergangenheit aufgetretene zerebrovaskuläre Erkrankungen;
  • Verdacht auf sowie bei bestehendem oder behandeltem Mamma- oder Endometriumkarzinom. Für die Behandlung des Mamma- oder Endometriumkarzinoms ist Medroxyprogesteronacetat in der vorliegenden - zu niedrigen - Dosierung nicht geeignet;
  • Meningeom oder Meningeom in der Vorgeschichte;
  • schwere Leberfunktionsstörungen mit und ohne Gelbsucht;
  • Enzymstörungen, wie Dubin-Johnson- und Rotor-Syndrom;
  • wenn während einer früheren Schwangerschaft Gelbsucht, schwerer Juckreiz und Herpes gestationis aufgetreten sind. 6 Wochen vor geplanten Operationen sowie nach Unfällen für die Dauer der Ruhigstellung;
  • Osteoporose.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
1 Fertigspr. N3 02405793
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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6 Fertigspr. 09252358