CELESTAMINE® N 0,5 liquidum

Wirkstoff
Darreichungsform
Lösung zum Einnehmen
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

rezeptpflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: Hinweise beachten Reaktionsvermögen: beeinträchtigt Doping: positives Ergebnis möglich Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Akutbehandlung nach Bienen- bzw. Wespenstichen bei Insektengiftallergie.

Orale Anfangsbehandlung von Autoimmunerkrankungen wie systemischer Lupus erythematodes (insbesondere viszerale Formen).

Aktive Phasen von Systemvaskulitiden wie Panarteriitis nodosa (bei gleichzeitig bestehender positiver Hepatitis-B-Serologie sollte die Behandlungsdauer auf zwei Wochen begrenzt werden).

Aktive rheumatoide Arthritis mit schwerer progredienter Verlaufsform, z. B. schnell destruierend verlaufende Formen und/oder mit extraartikulären Manifestationen.

Juvenile idiopathische Arthritis mit schwerer systemischer Verlaufsform (Still−Syndrom) oder mit lokal nicht beeinflussbarer Iridozyklitis.

Rheumatisches Fieber mit Karditis.

Dosierung

Allergologie:

Bienen- bzw. Wespenstiche bei Insektengiftallergie: Je nach Grad der Anaphylaxie (z. B. bei Auftreten von Atemnot, Schwellung im Mund-/Rachenbereich oder Kreislaufbeschwerden) muss zunächst Epinephrin (Adrenalin) verabreicht werden, zusätzlich muss ein Antihistaminikum eingenommen werden. Unmittelbar nach Stichereignis: Erwachsene: gesamter Flascheninhalt auf einmal (= 15 mg Betamethason). Kinder und Jugendliche: Dosierungsempfehlung nur aufgrund von praktischer Erfahrungen, Fachliteratur und aktuellen Behandlungsleitlinien, z. B. auf Basis des KG: KG < 15 kg: 0,5 mg/kg (entspricht dem KG in Milliliter CELESTAMINE N 0,5 liquidum), der Einfachheit halber kann in Notfallsituationen etwa eine drittel bis halbe Flasche gegeben werden, 15-30 kg KG: 7,5 mg (entspricht ½ Flasche), > 30 kg KG: 15 mg (entspricht 1 Flasche).

Autoimmunerkrankungen/Rheumatologie:

Panarteriitis nodosa: 6-15 mg/Tag (bei positiver Hepatitis-B-Serologie max. 2 Wochen); aktive Phasen von rheumatischen Systemerkrankungen: systemischer Lupus erythematodes 6-15 mg/Tag; aktive rheumatoide Arthritis mit schwerer progredienter Verlaufsform: 12-15 mg/Tag (schnell destruierend verlaufende Form) bzw. 6-12 mg/Tag (extraartikuläre Manifestation); juvenile idiopathische Arthritis mit schwerer systemischer Verlaufsform (Still-Syndrom) oder mit lokal nicht beeinflussbarer Iridozyklitis: 12-15 mg/Tag; rheumatisches Fieber mit Karditis: 12-15 mg/Tag. Kinder und Jugendliche: > 6 Jahre: im Allgemeinen gelten die für Erwachsene vorgesehenen Mindestmengen, insbesondere bei kurzer Behandlungsdauer. Kinder < 6 Jahre: Anfangsdosen ca. 0,1 mg Betamethason pro kg KG/Tag, bei länger dauernder Behandlung Erhaltungsdosis von ca. 0,015 mg/kg KG/Tag, Langzeitbehandlung nicht empfohlen. Die Dosierung für Kinder und Kleinkinder erfordert besondere Sorgfalt. Mehr noch als bei Erwachsenen gilt es, das gegebene Verhältnis von Alter zu KG mit den Dosierungsvorgaben abzuwägen.

Art der Anwendung:

Bei der Therapie sollte die Tagesdosis möglichst als Einzeldosis morgens verabreicht werden (zirkadiane Therapie). Bei Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung eine Hochdosistherapie benötigen, ist jedoch häufig eine mehrmalige tägliche Gabe erforderlich, um einen maximalen Effekt zu erzielen. Grundsätzlich sollten Dosis und Behandlungsdauer so hoch bzw. lang wie nötig, aber so gering bzw. kurz wie möglich gehalten werden und der Dosisabbau stufenweise erfolgen.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
30 ml N1 03993378
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