Klacid 500 mg, Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
verschreibungspflichtig
Produkttyp
Arzneimittel
Produkteigenschaft
Chemisch
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Zusammensetzung
Anwendungsgebiete
Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen (ab 12 Jahren) bei mittelschweren bis schweren Infektionen, die durch Clarithromycin-empfindliche Erreger verursacht werden oder wenn eine orale Therapie nicht anwendbar ist; bei Patienten mit bekannter Penicillin-Überempfindlichkeit bzw. wenn Penicillin aus anderen Gründen nicht geeignet ist:
- mittelschwere bis schwere ambulant erworbene bakterielle Bronchopneumonie und Pneumonie, einschließlich der durch die atypischen Keime Chlamydia spp., Mycoplasma spp. und Legionella spp. verursachten Pneumonien;
- akute Exazerbation einer chronischen Bronchitis (adäquat diagnostiziert);
- bakteriell bedingte oder superinfizierte akute Bronchitis (adäquat diagnostiziert);
- Pharyngitis;
- Tonsillitis;
- akute bakterielle Sinusitis;
- mittelschwere bis schwere Infektionen der Haut und Weichteile, wie Impetigo, Erysipel, Follikulitis, Furunkulose, Wundinfektionen.
Dosierung
| Dosis | 500 mg Clarithromycin |
| Anwendungshäufigkeit | 2-mal täglich im Abstand von 12 Stunden |
| Anwendungsart | intravenöse Infusion (nach Herstellung der gebrauchsfertigen Infusionslösung) über einen Zeitraum von 60 Minuten |
| Behandlungsdauer | nicht länger als 2 Tage, bei schweren Infektionen nicht länger als 5 Tage |
Nach der intravenösen Therapie sollte auf Clarithromycin oral umgestellt werden.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegenüber Makrolid-Antibiotika oder einem der sonstigen Bestandteile.
- Gleichzeitige Anwendung mit Ticagrelor, Ivabradin oder Ranolazin.
- Gleichzeitige Anwendung mit einem der folgenden Wirkstoffe: Astemizol, Cisaprid, Domperidon, Pimozid und Terfenadin, da eine QT-Intervallverlängerung und kardiale Arrhythmien, einschließlich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und „Torsades de pointes“ ausgelöst werden können.
- Gleichzeitige Anwendung mit Ergotamin-Derivaten (Ergotamin oder Dihydroergotamin), da eine Ergotoxizität ausgelöst werden kann.
- Gleichzeitige Anwendung mit oralem Midazolam.
- Gleichzeitige Anwendung mit Lomitapid.
- Darf nicht bei Patienten mit QT-Intervallverlängerung (kongenital oder nachgewiesener erworbener Verlängerung der QT-Zeit) oder ventrikulärer Arrhythmie (einschließlich „Torsades de pointes“) in der Anamnese angewendet werden.
- Darf aufgrund des Risikos eines verlängerten QT‑Intervalls nicht bei Patienten mit Elektrolytstörungen (Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie) angewendet werden.
- Darf nicht bei Patienten angewendet werden, die an schwerer Leberinsuffizienz in Kombination mit eingeschränkter Nierenfunktion leiden.
- Darf nicht gleichzeitig mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren (Statinen) angewendet werden, die weitgehend durch CYP3A4 metabolisiert werden (Lovastatin oder Simvastatin), weil dadurch ein zunehmendes Risiko einer Myopathie einschließlich Rhabdomyolyse besteht.
- Wie andere starke CYP3A4-Inhibitoren, darf Clarithromycin nicht bei Patienten, die Colchicin einnehmen, eingesetzt werden.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | KAEP | ||
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| 1 Durchstechfl. | N1 | 02433878 |
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| 10×1 Durchstechfl. | KP | 02433884 | |||