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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Carbomer (947P), Citronensäure, Hypromellosephthalat, Kaliumsorbat (Ph. Eur.), Maltodextrin, Povidon (K 90), natives Rizinusöl, hochdisperses Siliciumdioxid, Saccharose, Titandioxid, Xanthangummi, Aromastoffe, Vanillin
Anwendungsgebiete
Bei Infektionen, die durch Clarithromycin-empfindliche Erreger verursacht werden und einer oralen Therapie zugänglich sind, wie z. B. Pharyngitis, Tonsillitis, akute Otitis media, Bronchitis, Pneumonie, Hautinfektionen (z. B. Impetigo, schwere Follikulitis, Abszesse) bei Kindern von 6 Monaten bis 12 Jahren.
Dosierung
| Alter/Altersklasse | Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren |
| Dosis | 15 mg Clarithromycin/kg Körpergewicht, verteilt auf zwei Einzelgaben |
| Max. Tages-Dosis | 2-mal 500 mg Clarithromycin |
| Anwendungshinweis | Vor jeder Einnahme die Flasche kräftig schütteln und kurz stehen lassen, damit sich gebildeter Schaum absetzen kann. |
| Behandlungsdauer | Üblicherweise 5 - 10 Tage. Sollte 14 Tage nicht überschreiten. |
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegenüber Makrolid-Antibiotika oder einem der sonstigen Bestandteile.
- Gleichzeitige Einnahme mit Ticagrelor, Ivabradin, Ranolazin.
- Gleichzeitige Einnahme mit Astemizol, Cisaprid, Domperidon, Pimozid und Terfenadin, da eine QT-Intervallverlängerung und kardiale Arrhythmien, einschließlich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und „Torsades de pointes“ ausgelöst werden können.
- Gleichzeitige Einnahme mit Ergotamin-Derivaten (Ergotamin oder Dihydroergotamin), da eine Ergotoxizität ausgelöst werden kann.
- Gleichzeitige Einnahme mit oralem Midazolam.
- Gleichzeitige Anwendung mit Lomitapid.
- Patienten mit QT-Intervallverlängerung (kongenital oder nachgewiesener erworbener Verlängerung der QT-Zeit) oder ventrikulärer Arrhythmie (einschl. „Torsades de pointes“) in der Anamnese.
- Patienten mit Elektrolytstörungen (Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie): Risikos eines verlängerten QT Intervalls.
- Patienten, die an schwerer Leberinsuffizienz in Kombination mit eingeschränkter Nierenfunktion leiden.
- Gleichzeitige Einnahme mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren (Statinen), die weitgehend durch CYP3A4 metabolisiert werden (Lovastatin oder Simvastatin), weil dadurch ein zunehmendes Risiko einer Myopathie, einschließlich Rhabdomyolyse besteht.
- Patienten, die Colchicin einnehmen.
- Kinder unter 2 Jahren.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 100 ml Fl. | N2 | 00557576 |
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