Klacid Saft Forte, 250 mg/5 ml, Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

Wirkstoff
Darreichungsform
Granulat zur Herstellung ei­ner Suspension zum Einnehmen
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

rezeptpflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: Hinweise beachten Reaktionsvermögen: beeinträchtigt Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Bei Infektionen, die durch Clarithromycin-empfindliche Erreger verursacht werden und einer oralen Therapie zugänglich sind, wie z. B. Pharyngitis, Tonsillitis, akute Otitis media, Bronchitis, Pneumonie, Hautinfektionen (z. B. Impetigo, schwere Follikulitis, Abszesse) bei Kindern von 6 Monaten bis 12 Jahren.

Dosierung

Alter/Altersklasse Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren
Dosis 15 mg Clari­thro­mycin/kg Körpergewicht, verteilt auf zwei Einzelgaben
Max. Tages-Dosis 2-mal 500 mg Clari­thro­mycin
Anwendungshinweis Vor jeder Einnahme die Flasche kräftig schüt­teln und kurz stehen lassen, damit sich gebildeter Schaum absetzen kann.
Behandlungsdauer Üblicherweise 5 - 10 Tage. Sollte 14 Tage nicht überschreiten.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegenüber Makrolid-Antibiotika oder einem der sonstigen Bestandteile.
  • Gleichzeitige Einnahme mit Ticagrelor, Ivabradin, Ranolazin.
  • Gleichzeitige Einnahme mit Astemizol, Cisaprid, Domperidon, Pimozid und Terfenadin, da eine QT-Intervallverlängerung und kardiale Arrhythmien, einschließlich ventrikulärer Tachykardie, Kammerflimmern und „Torsades de pointes“ ausgelöst werden können.
  • Gleichzeitige Einnahme mit Ergotamin-Derivaten (Ergotamin oder Dihydroergotamin), da eine Ergotoxizität ausgelöst werden kann.
  • Gleichzeitige Einnahme mit oralem Midazolam.
  • Gleichzeitige Anwendung mit Lomitapid.
  • Patienten mit QT-Intervallverlängerung (kongenital oder nachgewiesener erworbener Verlängerung der QT-Zeit) oder ventrikulärer Arrhythmie (einschl. „Torsades de pointes“) in der Anamnese.
  • Patienten mit Elektrolytstörungen (Hypokaliämie oder Hypomagnesiämie): Risikos eines verlängerten QT Intervalls.
  • Patienten, die an schwerer Leberinsuffizienz in Kombination mit eingeschränkter Nierenfunktion leiden.
  • Gleichzeitige Einnahme mit HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren (Statinen), die weitgehend durch CYP3A4 metabolisiert werden (Lovastatin oder Simvastatin), weil dadurch ein zunehmendes Risiko einer Myopathie, einschließlich Rhabdomyolyse besteht.
  • Patienten, die Colchicin einnehmen.
  • Kinder unter 2 Jahren.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
100 ml Fl. N2 00557576
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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