Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Gereinigtes Wasser, Propylenglycol, Hyetellose, Saccharin, Pfirsich-Minz-Aroma (Pfirsich-Aroma, Menthol, Eukalyptol, Anethol)
Anwendungsgebiete
Prophylaxe: Zur Kariesprophylaxe, insbes. bei Kindern, Jugendlichen sowie Patienten mit Zahnspangen, anderen orthodontischen Apparaten und Teilprothesen.
Therapie: Zur Unterstützung der Behandlung der Initialkaries; zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse.
Dosierung
25 g nur für Erwachsene und Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr. 1-mal wöchentlich etwa 1 cm elmex gelée (ca. 0,5 g Dentalgel entspr. 6,25 mg Fluorid) auf die Zahnbürste auftragen und die Zähne bürsten. Nach 2-3 Min. ausspülen. Die Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf 5 Min. nicht überschreiten. Am besten abends vor dem Schlafengehen anwenden. Zur gezielten Behandlung überempfindlicher Zahnhälse elmex gelée auf die betroffenen Flächen aufbringen. Erst anwenden, wenn das Ausspucken des Schaums beherrscht wird. Empfohlene Kontaktzeit mit den Zähnen mind. 2-4 Min., jedoch nicht länger als 5 Min. Nach der Anwendung wird ausgespült. Dosierungen können in Zeiten erhöhten Kariesrisikos und zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse gesteigert werden. Dies gilt insbes. für Patienten mit kieferorthopädischen Apparaturen. In der Zahnarztpraxis wird elmex gelée mit einer Miniplastschiene angewendet oder mit der stumpfen Kanüle aus einer gefüllten Einmalspritze auf Kauflächen oder in Interdentalräume appliziert. elmex gelée darf bei Kindern ab 3 Jahren, die wegen eines erhöhten Kariesrisikos unter zahnärztlicher Kontrolle sind, angewendet werden. Dies gilt für Kinder in der Individual- und Gruppenprophylaxe. Nach der Anwendung wird mit Wasser ausgespült. Bei individualprophylaktischen Aktivitäten wird elmex gelée ca. 2-mal bzw. bei Patienten mit hohem Kariesrisiko mehrmals pro Jahr angewendet. Bei gruppenprophylaktischen Aktivitäten ca. 2-mal pro Jahr anwenden, insbes. bei Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Kariesrisiko auch mehrmals pro Jahr. Nach 2-3 Min. ausspülen. Die Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit) darf 5 Min. nicht überschreiten.
Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Vorliegen von pathologisch-desquamativen Veränderungen der Mundschleimhaut. Personen, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist. Kinder unter 3 Jahren wegen des Gehaltes an Menthol. Knochen- und/oder Zahnfluorose.
Anwendungsbeschränkungen
Asthma bronchiale oder andere Atemwegserkrankungen wegen des Gehaltes an Menthol.
Warnhinweis
Eine Applikation mit der Miniplastschiene ist ab dem 8. Lebensjahr angezeigt. Nach Applikation von elmex gelée sollte eine systemische Fluoridzufuhr (z. B. durch Fluoridtbl.) für einige Tage ausgesetzt werden.
| Z 40 Propylenglycol und dessen Ester a | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| a | Topika: Kann Hautreizungen hervorrufen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schwangerschaft
| Gr 6 | Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor. Der Tierversuch erbrachte Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. |
Stillzeit
| La 2 | Substanz geht in die Milch über. Eine Schädigung des Säuglings ist bisher nicht bekannt geworden. |
Nebenwirkungen
Sehr selten: Exfoliation der Mundschleimhaut, Gingivitis, Stomatitis, Rötung, Brennen oder Pruritus im Mund, Gefühllosigkeit, Geschmacksstörungen, Mundtrockenheit, Schwellung, Ödem, oberflächliche Erosion an der Mundschleimhaut (Ulkus, Blasen), Übelkeit, Erbrechen, Überempfindlichkeitsreaktionen. Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Menthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschl. Atemnot) ausgelöst werden.
Intoxikation
Bei akuter Überdosierung sind lokale Schleimhautirritationen möglich. Beim Verwenden der Miniplastschiene können im Extremfall bis zu 37,5 mg Fluorid, entspr. 3 g elmex gelée, in die Mundhöhle eingebracht werden. Das Verschlucken derartiger Mengen kann zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Symptome treten in den meisten Fällen innerhalb der 1. Std. nach der Anwendung auf und gehen nach etwa 3-6 Std. zurück. Bei leichten Vergiftungserscheinungen Ca-haltige Getränke (Milch, Ca-Brausetbl.) zum Binden des Fluorids einnehmen. Bei schweren Vergiftungserscheinungen wird die zusätzliche Gabe von Aktivkohle empfohlen. Falls notwendig: i.v. Applikation von Calcium, forcierte Diurese sowie Alkalisierung des Urins. Herzfrequenz, Blutgerinnung, Elektrolyt- und Säure-Base-Haushalt sollten sorgfältig überwacht werden. Bei regelmäßigem Überschreiten einer täglichen Gesamtfluoridaufnahme von 2 mg während der Zahnentwicklung bis etwa zum 8. Lebensjahr kann es zu Störungen bei der Mineralisierung des Zahnschmelzes kommen. Diese als Dentalfluorose bezeichnete Störung (Auftreten von geflecktem Zahnschmelz) ist danach auch bei höheren TD nicht mehr möglich.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 25 g Ap | N1 | 03120822 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 38 g Rp | N2 | 01427249 | ||
| 215 g Rp | 01427255 | |||