Imazol® comp. Creme

Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Dermatomykosen, die mit Clotrimazol behandelt werden können, u. begleitende bakterielle Superinfektionen, bei denen Hexamidin indiziert ist (z. B. Interdigitalmykosen), sowie zur Behandl. von entzündl. Hautveränderungen im Rahmen der Dermatomykose, bei denen schwach wirksame, topisch anzuwendende Glukokortikosteroide angezeigt sind.

Dosierung

Erw., Jugendl. u. Kdr. ab 1 Monat: 2-mal tgl. morgens u. abends, dünn auf die erkrankten Hautstellen u. geringfügig über die Randbezirke hinaus auftragen. Für eine ca. handtellergroße Fläche ist ein etwa 0,5 cm langer Cremestrang ausreichend. Das Präp. soll bis zum Abklingen der entzündl. Begleiterschein., i. d. R. höchstens 1 Wo., angew. werden. Nach Abklingen der entzündl. Erschein. muss bis zur völl. Abheilung der Pilzinfekt. mit einem Antimykotikum ohne Corticoidzusatz (z. B. Imazol Creme plus od. Imazol Paste) weiterbehand. werden. Es liegen keine Daten über die Sicherheit u. Wirksamkeit von Imazol comp. Creme bei Kdrn. unter 1 Monat vor. Es liegen begrenzte Daten über die Sicherheit u. Wirksamkeit von Imazol comp. Creme bei Pat. > 65 J. vor.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

G 12 Glucocorticoide (lokale Therapie ohne kausale Zusatzbehandlung. Bei länger dauernder Anwendung in hoher Dos. od. auf großen Flächen mögliche systemische Wirkung beachten)
a Spezifische Hautprozesse (Lues, Tbc)
b Varizellen
c Vakzinationsreaktionen
d Mykosen
e Bakterielle Hautinfektionen
f Periorale Dermatitis
g Rosacea
Sonstige Virusinfektionen (z.B. durch Herpes simplex-Viren), bekannte Hauterkrankungen im Gesicht, Okklusivbeding. od. großfläch. Anw. Anw. am Auge.

Anwendungsbeschränkungen

Besondere Vorsicht ist bei Kdrn. erforderlich, da sie eine größere Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht aufweisen. Besondere Vorsicht ist bei älteren Menschen infolge abgeschwächter Barriereleistung der Hornschicht (Altershaut) erforderlich.

Warnhinweis

B. Sehstörung, ärztl. Abklär. erforderl.!
Z 9 Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol (Topika)
Kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und der Schleimhäute hervorrufen.

Wechselwirkungen

C 83 Clotrimazol (topische, vaginale Anwendung)
a Amphotericin B (a) Amphotericin-B-Wirkung vermindert
b Polyenantibiotika (Nystatin, Natamycin) (b) Polyenantibiotika-Wirkung vermindert
Prednisolonacetat kann die Wirksamkeit von topischen Steroidantibiotika u. Chemotherapeutika (Typ quartäre Ammoniumbasen) herabsetzen. Deodorants od. Kosmetika auf den betr. Stellen: Mind. d. Wirksamk. nicht ausgeschlossen.

Schwangerschaft

Strenge Ind.-stellung. Unzureichende klin. Daten zur Anw. in der Schwang. Tierexperiment. Studien deuten auf kein toxikolog. relevantes Risiko bei therapeut. Anw. hin.

Stillzeit

Strenge Ind.-Stellung. Unzureichende klin. Daten zur Anw. in der Stillz. Nicht bekannt, ob die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen. Aufgr. der anzunehmenden eher geringen syst. Exposition bei lokaler Anw. ist mit dem Stillen für den Säugl. vermutl. kein Risiko verbunden. Nicht im Bereich der Brust anw.

Nebenwirkungen

C 83 Clotrimazol (topische, vaginale Anwendung)
Haut Hautreaktionen, z. B. vorübergehende Rötung, Stechen, Brennen (gelegentlich)
G 12 Glucocorticoide (lokale Therapie ohne kausale Zusatzbehandlung. Bei länger dauernder Anwendung in hoher Dos. od. auf großen Flächen mögliche systemische Wirkung beachten)
a Allergische Hautreaktionen (selten)
Bei länger dauernder Anwendung:
b Hautatrophien
c Teleangiektasien
d Striae
e Steroidakne
f Periorale Dermatitis
g Hypertrichosis
Augenerkrank.

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
20 g N1 07518763
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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