Metalyse 10 000 U (50 mg) Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung

Wirkstoff
Darreichungsform
Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

rezeptpflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Original-Biologikum

Hinweise

Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: Hinweise beachten Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Bei Erwachsenen zur thrombolytischen Therapie bei Verdacht auf akuten Herzinfarkt mit andauernder ST-Streckenhebung oder frischem Linksschenkelblock innerhalb 6 Stunden nach Symptombeginn eines akuten Herzinfarkts.

Dosierung

Körpergewichtsbezogen, max. 10 000 U (50 mg), als i.v. Einfach-Bolus innerhalb ca. 10 Sek.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile oder gegen Gentamicin (Spurenrückstand aus dem Herstellungsprozess). Wird die Behandlung mit Metalyse dennoch als notwendig erachtet, sollte für den Notfall die Ausstattung zur sofortigen Reanimation bereitstehen.
  • Schwerwiegende Blutung (akut oder innerhalb der vergangenen 6 Monate);
  • Patienten, die eine wirksame orale Antikoagulanzientherapie erhalten (z. B. Vitamin‑K-Antagonisten mit INR > 1,3);
  • jede Erkrankung des zentralen Nervensystems (z. B. Neoplasma, Aneurysma, intrakranielle oder intraspinale Operation) in der Anamnese;
  • bekannte hämorrhagische Diathese;
  • schwere, nicht kontrollierbare Hypertonie;
  • große Operation, Biopsie eines parenchymatösen Organs oder schweres Trauma in den letzten zwei Monaten (einschließlich jeglicher mit dem akuten Herzinfarkt zusammenhängender Traumen);
  • kürzlich erlittene Kopf- oder Schädelverletzungen;
  • bakterielle Endokarditis, Perikarditis;
  • akute Pankreatitis;
  • schwere Leberfunktionsstörung einschließlich Leberversagen, Zirrhose, Pfortaderhochdruck (Ösophagusvarizen) und aktive Hepatitis;
  • aktive ulzerative gastrointestinale Erkrankung;
  • bekanntes arterielles Aneurysma und/oder arteriovenöse Missbildungen;
  • Neoplasma mit erhöhtem Blutungsrisiko;
  • hämorrhagischer Schlaganfall oder Schlaganfall unklarer Genese in der Anamnese;
  • bekannter ischämischer Schlaganfall oder transiente ischämische Attacke in den vergangenen 6 Monaten;
  • Demenz.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP
1 Durchstechfl. + 1 Fertigspr. 10 ml Lsgm. N1 01440250
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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