Bavencio® 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Mannitol (E 421), Essigsäure 99%, Polysorbat 20 (E 432), Natriumhydroxid, Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete
Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit metastasiertem Merkelzellkarzinom (MCC). Monotherapie in der Erstlinien-Erhaltungstherapie bei erwachsenen Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (UC), die nach einer platinbasierten Chemotherapie progressionsfrei sind. In Kombination mit Axitinib bei erwachsenen Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom (RCC).
Dosierung
Alle 2 Wochen 800 mg als i.v.-Infusion über 60 min. Prämedikation: Vor 1.-4. Infusion mit Antihistaminikum und Paracetamol. Falls 4. Infusion ohne Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion abgeschlossen wurde, Prämedikation nach Ermessen des Arztes. Bavencio muss als i.v.-Infusion gegeben werden und darf nicht als i.v. Druck- oder Bolusinjektion gegeben werden. Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen <18 Jahren nicht erwiesen. Weitere Informationen siehe Fachinformation.
Gegenanzeigen
Anwendungsbeschränkungen
Warnhinweis
Hinweis
Schwangerschaft
| Gr 6 | Ausreichende Erfahrungen über die Anwendung beim Menschen liegen nicht vor. Der Tierversuch erbrachte Hinweise auf embryotoxische/teratogene Wirkungen. |
Stillzeit
| La 1 | Es ist nicht bekannt, ob die Substanz in die Milch übergeht. |
Nebenwirkungen
Monotherapie: Sehr häufig: Anämie, Verminderter Appetit, Husten, Dyspnoe, Übelkeit, Diarrhö, Obstipation, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Rückenschmerzen, Arthralgie, Ermüdung/Fatigue, Fieber, peripheres Ödem, Gewicht erniedrigt, Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion. Häufig: Lymphopenie, Thrombozytopenie, Hypothyreose, Hyperthyreose, Hyponatriämie, Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, periphere Neuropathie, Hypertonie, Pneumonitis, Mundtrockenheit, Pruritus, Ausschlag, trockene Haut, makulo-papulöser Ausschlag, Myalgie, Asthenie, Schüttelfrost, Grippe-ähnliche Erkrankung, Kreatinin im Blut erhöht, alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Lipase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, Amylase erhöht. Gelegentlich: Eosinophilie, Überempfindlichkeit, Arzneimittelüberempfindlichkeit, Sarkoidose, Nebenniereninsuffizienz, Autoimmunthyreoiditis, Thyreoiditis, Autoimmunhypothyreose, Hyperglykämie, Myasthenia gravis, Myasthenie-Syndrom, Hypotonie, Flush, Ileus, Kolitis, Autoimmunhepatitis, Ekzem, Dermatitis, Ausschlag mit Juckreiz, Psoriasis, Erythem, erythematöser Ausschlag, generalisierter Ausschlag, makulöser Ausschlag, papulöser Ausschlag, Myositis, rheumatoide Arthritis, Nierenversagen, Nephritis, Alaninaminotransferase (ALT) erhöht, Aspartataminotransferase (AST) erhöht, Kreatinphosphokinase im Blut erhöht. Selten: Anaphylaktische Reaktion, Typ-1-Überempfindlichkeit, Akute Nebennierenrindeninsuffizienz, Hypopituitarismus, Diabetes mellitus, Diabetes mellitus Typ 1 (einschließlich diabetischer Ketoazidose), Guillain-Barré-Syndrom, Miller-Fisher-Syndrom, Uveitis, Myokarditis, interstitielle Lungenerkrankung, Pankreatitis, Autoimmunkolitis, Enterokolitis, Autoimmunpankreatitis, Enteritis, Proktitis, akutes Leberversagen, Leberversagen, Hepatitis, Hepatoxizität, Erythema multiforme, Purpura, Vitiligo, generalisierter Pruritus, exfoliative Dermatitis, Pemphigoid, psoriasiforme Dermatitis, Arzneimittelausschlag, Lichen planus, Arthritis, Polyarthritis, Oligoarthritis, Sjögren-Syndrom, Tubulointerstitielle Nephritis, nicht-infektiöse Zystitis, Systemisches inflammatorisches Response-Syndrom, Transaminasen erhöht, Thyroxin frei erniedrigt, Thyreotropin im Blut erhöht. Nicht bekannt: Sklerosierende Cholangitis, Polymyalgia rheumatica, Neutropenie, Gastritis. In Kombination mit Axitinib: Sehr häufig: Hypothyreose; verminderter Appetit; Kopfschmerzen, Schwindelgefühl; Hypertonie; Dysphonie, Husten, Dyspnoe; Diarrhö, Übelkeit, Obstipation, Erbrechen, Abdominalschmerzen; Ausschlag, Pruritus; Arthralgie, Rückenschmerzen, Myalgie; Ermüdung/Fatigue, Schüttelfrost, Asthenie, Fieber; Gewicht erniedrigt, Alaninaminotransferase (ALT) erhöht, Aspartataminotransferase (AST) erhöht; Reaktion in Zusammenhang mit einer Infusion. Häufig: Anämie, Thrombozytopenie; Überempfindlichkeit; Hyperthyreose, Nebenniereninsuffizienz, Thyreoiditis; Hyperglykämie; periphere Neuropathie; Hypotonie, Flush; Pneumonitis; Mundtrockenheit, Kolitis; anomale Leberfunktion; Ausschlag mit Juckreiz, makulo-papulöser Ausschlag, generalisierter Pruritus, akneiforme Dermatitis, Erythem, makulöser Ausschlag, papulöser Ausschlag, erythematöser Ausschlag, Dermatitis, Ekzem, generalisierter Ausschlag; akute Nierenschädigung; peripheres Ödem, Grippe-ähnliche Erkrankung; Kreatinin im Blut erhöht, Amylase erhöht, Lipase erhöht, Gamma-Glutamyltransferase erhöht, alkalische Phosphatase im Blut erhöht, Kreatinphosphokinase im Blut erhöht, Thyreotropin im Blut erniedrigt, Transaminasen erhöht. Gelegentlich: Pustulöser Ausschlag; Lymphopenie, Eosinophilie; Autoimmunthyreoiditis, Hypophysitis; Diabetes mellitus, Diabetes mellitus Typ 1 (einschließlich diabetischer Ketoazidose); Myokarditis; Autoimmunkolitis, Autoimmunpankreatitis, Enterokolitis, Ileus, nekrotisierende Pankreatitis; Hepatitis, Lebertoxizität, immunvermittelte Hepatitis, Lebererkrankung; Medikamentenausschlag, Erythema multiforme, Psoriasis; Leberfunktionstest erhöht. Nicht bekannt: Sklerosierende Cholangitis, Arthritis, Polymyalgia rheumatica, Sjögren-Syndrom, Neutropenie, Gastritis.
Intoxikation
Lagerungshinweise
Im Kühlschrank lagern (2-8°C). Nicht einfrieren. In Originalverpackung aufbewahren um vor Licht zu schützen.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 1 Durchstechfl. 10 ml | N1 | 13228058 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
Bitte loggen Sie sich mit Ihrem DocCheck Zugang ein. |
|