L-Thyroxin SERB 200 Mikrogramm/ml Injektions-/Infusionslösung

Firma
Wirkstoff
Darreichungsform
In­jektions-/Infusionslösung
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: Hinweise beachten Stillzeit: Anwendung möglich Sonstige Bestandteile: Hinweise beachten

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Myxödemkoma. Hypothyreose zentralen oder peripheren Ursprungs bei Patienten, für die eine orale Therapie wegen Schluckschwierigkeiten oder Malabsorption nicht möglich ist.

Dosierung

Zur i.v.- oder i.m.-Injektion. Zur i.v.-Infusion bei Myxödemkoma nach Verdünnung. Myxödemkoma bei Erwachsenen: Initiale Sättigungsdosis von 200-500 μg als langsame i.v.-Infusion in einer verdünnten Lösung mit einer Konzentration von 2 μg/ml nach Verdünnung in 100-250 ml Kochsalzlösung. Die orale tägliche Erhaltungsdosis beträgt 1,6 μg pro kg KG, Reduktion um 75 % bei i.v.- oder i.m.-Gabe. Myxödemkoma bei Kindern und Jugendlichen: Erfahrungen sind begrenzt. Es könnte eine empfohlene Sättigungsdosis von 10 μg/kg angewendet werden, gefolgt von geringeren Dosen zur Erhaltungstherapie. Hypothyreose bei Erwachsenen: Anfangsdosis sollte 70-80 % der oralen Dosis entsprechen. Für eine vollständige Hormonsubstitutionstherapie bei Erwachsenen sind durchschnittlich 100-150 μg 1× tgl. erforderlich. Vorsichtig schrittweise aufdosieren: 25 μg täglich, danach wird die Tagesdosis wöchentlich um je 25 μg erhöht. Hypothyreose bei älteren Patienten: U.U. langsamere Dosissteigerung wählen und niedrigere Erhaltungsdosis in Betracht ziehen bei bekannten kardiovaskulären Risikofaktoren. Hypothyreose bei Kindern und Jugendlichen: Die i.v.- oder i.m.-Anfangsdosis sollte nicht mehr als 80 % der oralen Dosis betragen. Dosis sollte den individuellen Bedürfnissen und dem Alter des Patienten angepasst werden.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Dekompensierte Herzerkrankungen (z. B. akuter Myokardinfarkt, akute Myokarditis, akute Pankarditis). Unbehandelte Nebenniereninsuffizienz. Unbehandelte Hyperthyreose. Unbehandelte hypophysäre Insuffizienz (sofern diese eine therapiebedürftige adrenale Insuffizienz zur Folge hat). Eine Kombination von Levothyroxin und Thyreostatika zur Behandlung einer Hyperthyreose ist während der Schwangerschaft kontraindiziert.

Weitere Inhalte

Packungsangaben

PZN AVP (EB)/FB AVP/UVP KAEP
6 × 1 ml Amp. KP 18454144
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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