Mellozzan 1 mg/ml Lösung zum Einnehmen
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Glycerol (E 422), Kaliumsorbat (Ph. Eur.) (E 202), Salzsäure 3,6 % (zur Einstellung des pH-Werts), Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph.Eur.) (E 218), gereinigtes Wasser
Anwendungsgebiete
Kurzzeitbehandlung von Jetlag bei Erwachsenen. Behandlung von Schlafstörungen (Insomnie) bei Kindern und Jugendlichen von 6-17 Jahren mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS), wenn Schlafhygienemaßnahmen unzureichend waren.
Dosierung
Jetlag bei Erwachsenen: Empfohlene Dosis 0,5-5 mg Melatonin täglich max. 5 Tagen. Empfohlene Anfangsdosis: 2 mg Melatonin. Bei Reisen über 5 Zeitzonen oder mehr, insbes. in östlicher Richtung, Dosis vor dem Zubettgehen am Zielort einnehmen. Wenn nötig Einnahme auch von Reisenden, die 2-4 Zeitzonen überqueren. Einnahme zum falschen Zeitpunkt kann dazu führen, dass keine Wirkung oder eine nachteilige Wirkung auf die Re-Synchronisation des Jetlags eintritt. Einnahme nicht vor 20 Uhr oder nach 4 Uhr Ortszeit am Zielort. Max. 16 Behandlungs-Zyklen pro Jahr. Schlafstörungen bei Kindern und Jugendichen mit ADHS: Empfohlene Anfangsdosis: 0,5-2 mg Melatonin 30-60 Minuten vor dem Zubettgehen. Melatonindosis kann unabhängig vom Alter bis zum Erreichen der Wirkung jede Woche um 1 mg Melatonin erhöht werden, bis zu einer Maximaldosis von 5 mg Melatonin/Tag; niedrigste wirksame Dosis anstreben. Patienten mit Nierenfunktionsstörung: Bei der Anwendung ist Vorsicht geboten. Patienten mit mittelschwerer oder schwerer Leberfunktionsstörung: Anwendung nicht empfohlen. Kinder < 6 Jahren: Anwendung nicht empfohlen. Art der Anwendung: Die Einnahme von Melatonin mit kohlenhydratreichen Mahlzeiten kann die Blutzuckerkontrolle für mehrere Stunden beeinträchtigen.
Gegenanzeigen
Anwendungsbeschränkungen
Warnhinweis
Hinweis
Wechselwirkungen
Schwangerschaft
Stillzeit
Nebenwirkungen
Häufig: Kopfschmerzen, Somnolenz. Gelegentlich: Reizbarkeit, Nervosität, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen (Insomnie), ungewöhnliche Träume, Albträume, Angstzustände; Migräne, Lethargie, psychomotorische Hyperaktivität, Schwindelgefühl; Hypertonie; Abdominalschmerz, Abdominalschmerz im Oberbauch, Dyspepsie, Mundulzeration, Mundtrockenheit, Übelkeit; Hyperbilirubinämie; Dermatitis, Nachtschweiß, Pruritus, Hautausschlag, generalisierter Pruritus, trockene Haut; Schmerzen in den Extremitäten; Glykosurie, Proteinurie; menopausale Beschwerden; Asthenie, Schmerzen in der Brust; anormaler Leberfunktionstest, Gewichtszunahme. Selten: Herpes zoster; Leukopenie, Thrombozytopenie; Hypertriglyceridämie, Hypokalzämie, Hyponatriämie; Stimmungsschwankungen, Aggression, Agitiertheit, Weinen, Stresssymptome, Desorientiertheit, frühmorgendliches Erwachen, gesteigerte Libido, depressive Stimmung, Depression; Synkope (Ohnmacht), Gedächtnisstörungen, Aufmerksamkeitsstörung, Verträumtheit, Restless-Legs-Syndrom, schlechte Schlafqualität, Parästhesie; verminderte Sehschärfe, verschwommenes Sehen, vermehrter Tränenfluss; Lagerungsschwindel, Vertigo; Angina pectoris, Palpitationen; Hitzewallungen; gastroösophageale Refluxkrankheit, Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts, Blasenbildung der Mundschleimhaut, Zungengeschwür, Magen-Darm-Verstimmung, Erbrechen, anormale Darmgeräusche, Blähungen, vermehrter Speichelfluss, Mundgeruch, abdominale Beschwerden, Magenbeschwerden, Gastritis; Ekzem, Erythem, Dermatitis an den Händen, Psoriasis, generalisierter Hautausschlag, juckender Ausschlag, Nagelerkrankungen; Arthritis, Muskelkrämpfe, Nackenschmerzen, nächtliche Krämpfe; Polyurie, Hämaturie, Nykturie; Priapismus, Prostatitis; Ermüdung, Schmerzen, Durst; erhöhte Leberenzyme, Elektrolyte im Blut anormal, anormaler Labortest. Nicht bekannt: Überempfindlichkeitsreaktion; Hyperglykämie; Angioödem, Mundödem, Anschwellen der Zunge; Galaktorrhö. Kinder und Jugendliche: Über eine geringe Häufigkeit von im Allgemeinen leichten Nebenwirkungen wurde berichtet. Die Nebenwirkungen bei Kindern, die Placebo erhielten, und Kindern, die Melatonin erhielten, unterschied sich nicht wesentlich. Häufigste Nebenwirkungen waren Kopfschmerzen, Hyperaktivität, Schwindelgefühl und Abdominalschmerzen. Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen beobachtet. Langzeitwirkungen sind nur unzureichend untersucht.
Intoxikation
Lagerungshinweise
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 100 ml | N3 | 19373873 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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