Ziprasidon Mylan Hartkapseln
Basisinformationen
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Kapselinhalt: Polacrilin-Kalium, Lactose-Monohydrat, Povidon (K30), Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Kapselhülle: Titandioxid (E 171), Gelatine, -20/40/80 mg zusätzlich: Brilliantblau FCF (E 133), Drucktinte: Schellack, Propylenglycol, Eisen(II,III)-oxid (E 172), Kaliumhydroxid
Anwendungsgebiete
Zur Behandlung der Schizophrenie bei Erwachsenen. Bei Erwachsenen und bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zur Behandlung von manischen oder gemischten Episoden bis zu einem mäßigen Schweregrad bei bipolaren Störungen (die Prävention von Episoden bipolarer Störungen wurde nicht nachgewiesen).
Dosierung
Erwachsene: Dosisempfehlung für die Akutbehandlung der Schizophrenie und bipolaren Manie: 2-mal 40 mg täglich. Max. Dosiserhöhung je nach klinischem Ansprechen auf 2-mal 80 mg täglich. Unbedenklichkeitsprofil von Dosen über 160 mg täglich nicht bestätigt (ist mit dosisabhängiger QT-Intervallverlängerung assoziiert). Erhaltungsdosis zur Behandlung von schizophrenen Patienten so niedrig wie möglich halten; in vielen Fällen kann Dosis von 2-mal 20 mg täglich ausreichend sein.
Ältere Patienten: Niedrigere Initialdosis bei über 65-Jährigen in Betracht ziehen, wenn klinische Faktoren dafür sprechen.
Kinder und Jugendliche (10-17 Jahre): Dosisempfehlung für die Akutbehandlung bipolarer Störungen: Tag 1: 20 mg als Einzeldosis. Anschließend 2-mal täglich als getrennte Gabe für 1-2 Wochen. Zieldosis Patienten mit Körpergewicht (KG) ≥45 kg: 120-160 mg täglich. Zieldosis Patienten mit KG <45 kg: 60-80 mg täglich. Nachfolgende Dosis in Abhängigkeit vom klinischen Status bei Patienten ≥45 kg in einem Bereich von 80 bis 160 mg täglich oder bei Patienten <45 kg in einem Bereich von 40 bis 80 mg täglich. Gewichtsabhängige Maximaldosis nicht überschreiten, da Unbedenklichkeitsprofil über der Maximaldosis nicht bestätigt wurde (Ziprasidon ist mit dosisabhängiger QT-Intervallverlängerung assoziiert). Sicherheit und Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten mit Schizophrenie wurden nicht nachgewiesen.
Art der Anwendung: Zu den Mahlzeit einnehmen und Kapseln im Ganzen schlucken (nicht geteilt und nicht zerkaut).
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile;
- bekannte QT-Intervall-Verlängerung;
- kongenitales Long-QT-Syndrom;
- kürzlich vorangegangener akuter Myokardinfarkt;
- nicht kompensierte Herzinsuffizienz;
- Herzrhythmusstörungen, die mit Antiarrhythmika der Klassen IA und III behandelt werden;
- gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern, wie Antiarrhythmika der Klassen IA und III, Arsentrioxid, Halofantrin, Levomethadylacetat, Mesoridazin, Thioridazin, Pimozid, Sparfloxacin, Gatifloxacin, Moxifloxacin, Dolasetronmesilat, Mefloquin, Sertindol oder Cisaprid.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen , Wechselwirkungen , Schwangerschaft und Stillzeit , Nebenwirkungen , Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 100 Hartkps. 20 mg | N3 | 03904096 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 100 Hartkps. 40 mg | N3 | 03904127 | ||
| 100 Hartkps. 60 mg | N3 | 03904535 | ||
| 100 Hartkps. 80 mg | N3 | 03904558 | ||