Rantudil® retard 90 mg Hartkapsel, retardiert
Basisinformationen
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Cellacefat, Gelatine, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Natriumdodecylsulfat, Povidon K25, Crospovidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum, Triacetin, Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid × H2O (E 172), Eisen(II,III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171)
Anwendungsgebiete
Symptomatische Behandlung von Schmerz und Entzündung bei
- akuten Arthritiden (einschließlich Gichtanfall)
- chronischen Arthritiden, insbesondere bei rheumatoider Arthritis (chronische Polyarthritis)
- Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) und anderen entzündlich-rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen
- Reizzuständen bei Arthrosen und Spondylarthrosen
- entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen
- schmerzhaften Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen.
Für Hartkapsel, retardiert:
Wegen der verzögerten Wirkstofffreisetzung aus Rantudil retard ist dieses Arzneimittel nicht zur Einleitung der Behandlung von Erkrankungen geeignet, bei denen ein rascher Wirkungseintritt benötigt wird.
Dosierung
Erwachsene:
Rantudil forte 60 mg: Einzeldosis: 1 Hartkps (60 mg). Tagesgesamtdosis: 1-3 Hartkps (60 - 180 mg).
Rantudil retard 90 mg: Einzeldosis: 1 Hartkps (90 mg). Tagesgesamtdosis: 1-2 Hartkps (90 -180 mg).
Akuter Gichtanfall: Tagesgesamtdosis: 180 mg. Höhere Dosen können angezeigt sein. Mögliche Dosierung bei Patienten ohne gastrointestinale Vorschäden: Initial 120 mg, dann alle 6 Stunden 60 mg, max. 300 mg / Tag. 2. Tag: gleiche Dosis oder Dosisreduzierung.
Art der Anwendung: Einnahme nicht auf nüchternen Magen; bei empfindlichem Magen während der Mahlzeiten einnehmen. Über die Behandlungsdauer entscheidet der Arzt. Dosierungen von 180 mg / Tag nicht länger als 7 Tage. Bei rheumatischen Erkrankungen kann die Einnahme über einen längerer Zeitraum erforderlich sein.
Gegenanzeigen
- bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Acemetacin, Indometacin oder einen der sonstigen Bestandteile;
- bekannte Reaktionen von Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis oder Urtikaria nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern in der Vergangenheit;
- ungeklärte Blutbildungsstörungen;
- bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera oder Hämorrhagien (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Ulzeration oder Blutung);
- gastrointestinale Blutung oder Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR);
- zerebrovaskuläre oder andere aktive Blutungen;
- schwere Herzinsuffizienz;
- Schwangerschaft im letzten Drittel.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
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| 20 Retardkps. | N1 | 03152673 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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| 50 Retardkps. | N2 | 03152696 | ||
| 100 Retardkps. | N3 | 03351533 | ||