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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Dihydrat (Ph. Eur.), Natriumedetat (Ph. Eur.), Benzalkoniumchlorid, Wasser für Injektionszwecke
Anwendungsgebiete
Intraartikuläre Injektionen:
- nach Allgemeinbehandlung von chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen und persistierender Entzündung in einem oder wenigen Gelenken;
- Arthritis bei Pseudogicht/Chondrokalzinose;
- aktivierte Arthrose;
- verschiedene akute Formen der Periarthropathia humeroscapularis.
Infiltrationstherapie:
- Tendovaginitis (strenge Indikationsstellung);
- Nicht-bakterielle Bursitis;
- Periarthropathien, Insertionstendopathien;
- Engpass-Syndrome bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen;
- Enthesitiden bei Spondyloarthritiden.
Pneumologische Indikationen:
- Behandlung des akuten Asthmaanfalls, wenn die systemische Verabreichung eines Glukokortikoids erforderlich, eine intravenöse Verabreichung nicht möglich und eine orale Gabe nicht möglich oder nicht ausreichend wirksam ist.
- Induktion der Lungenreife bei drohender Frühgeburt zwischen der 24. und 32. Schwangerschaftswoche nach Ausschluss eines Amnioninfektionssyndromes.
Intradermale bzw. intraläsionale Injektion bei bestimmten Hauterkrankungen, wie:
- örtlich begrenzte hypertrophische infiltrierte Läsionen von Lichen ruber planus;
- psoriatische Plaques;
- Granuloma anulare;
- Neurodermitis (Lichen simplex chronicus);
- Keloide;
- diskoider Lupus erythematodes;
- Necrobiosis lipoidica;
- Alopecia areata.
Dosierung
Darf nicht i.v. oder s.c. injiziert werden. Ampulle vor der Anwendung schütteln.
Intraartikuläre Injektion bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen: Dosis richtet sich nach Größe des Gelenks. ED 0,25 ml-2,0 ml.
Infiltrationstherapie bzw. intraläsionale, intrabursal und periartikuläre Injektion bei entzündlichen und degenerativen Erkrankungen des Bindegewebes: ED 0,25 ml-1 ml.
Intramuskuläre Anwendung: Akuter Asthmaanfall bei Erwachsenen: 2 ml. Induktion der Lungenreife bei drohender Frühgeburt: 2-mal 2 ml im Abstand von 24 Std.
Intradermale bzw. intraläsionale Injektion bei Hauterkrankungen: Pro Behandlung nicht mehr als 0,2 ml/cm2 Hautfläche und 1 ml.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, andere Kortikosteroide oder einen der sonstigen Bestandteile;
- Magen-Darm-Ulcera;
- schwere Osteoporose;
- psychiatrische Anamnese;
- Herpes simplex, Herpes zoster, Varizellen, ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen;
- Amöbeninfektion;
- Systemmykosen;
- Poliomyelitis mit Ausnahme der bulbärencephalitischen Form, Lymphadenitis nach BCG-Impfung;
- Herpes ophthalmicus, Eng- und Weitwinkelglaukom.
Beim hyalinen Membransyndrom („Atemnotsyndrom“) ist die Anwendung kontraindiziert bei nicht stabilisierter EPH-Gestose und beim Amnioninfektionssyndrom. Post partum ist die Anwendung nicht indiziert.
Für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.
Packungsangaben
| PZN | AVP (EB)/FB | AVP/UVP | ||
|---|---|---|---|---|
| 5 Amp. | N3 | 00190905 |
Preisangaben sind nur für Fachkreise verfügbar.
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