Mitem® 5 mg/-10 mg
Basisinformationen
ATC
Abgabebestimmungen
Produkttyp
Produkteigenschaft
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Zusammensetzung
Sonstige Bestandteile: Mannitol (Ph. Eur.), Natriumhydroxid zur pH-Einstellung, Mitem 5 mg zusätzlich: Salzsäure 36 % zur pH-Einstellung, Mitem 10 mg zusätzlich: Salzsäure 0,04 % zur pH-Einstellung
Anwendungsgebiete
Mitomycin wird in der palliativen Tumortherapie eingesetzt.
Bei intravenöser Gabe ist es in der Monochemotherapie oder in kombinierter zytostatischer Chemotherapie bei folgenden metastasierenden Tumoren wirksam:
- fortgeschrittenes kolorektales Karzinom
- fortgeschrittenes Leberzellkarzinom
- fortgeschrittenes Magenkarzinom
- fortgeschrittenes und/oder metastasierendes Mammakarzinom
- fortgeschrittenes Ösophaguskarzinom
- fortgeschrittenes Zervixkarzinom
- nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom
- fortgeschrittenes Pankreaskarzinom
Intravesikale Anwendung zur Rezidivprophylaxe bei oberflächlichem Harnblasenkarzinom nach transurethraler Resektion
Dosierung
Injektion bzw. Infusion, intravesikale Instillation s. FI.
Gegenanzeigen
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, Schwangerschaft, Stillzeit. Bei systemischer Therapie: Panzytopenie oder eine isolierte Leuko-/Thrombopenie, eine hämorrhagische Diathese, akute Infekte sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber Mitomycin sind absolute Kontraindikationen. Relative Kontraindikationen sind restriktive oder obstruktive Lungenventilations-, Nierenfunktions-, Leberfunktionsstörungen und/oder schlechter Allgemeinzustand. Eine weitere Kontraindikation kann eine in zeitlichem Zusammenhang stehende Radiotherapie oder andere zytostatische Therapie sein. Mitomycin ist als Immunsuppressivum nicht geeignet. Mitomycin darf nicht intraarteriell verabreicht werden. Bei intravesikaler Therapie: Eine relative Kontraindikation ist eine Harnblasenentzündung.
Weitere Inhalte
Weitere Informationen zu Warnhinweisen, Wechselwirkungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen, Beseitigung und Handhabung siehe Fachinformation.