Mitem® 5 mg/-10 mg

Wirkstoff
Darreichungsform
Pulver zur Herstellung einer Injektions- bzw. Infusionslösung oder einer Lösung zur intravesikalen Anwendung
Rote Liste Eintrag

Basisinformationen

ATC

Abgabebestimmungen

verschreibungspflichtig

Produkttyp

Arzneimittel

Produkteigenschaft

Chemisch

Hinweise

Schwangerschaft: kontraindiziert Stillzeit: kontraindiziert Reaktionsvermögen: beeinträchtigt

Zusammensetzung

Anwendungsgebiete

Mitomycin wird in der palliativen Tumortherapie eingesetzt.

Bei intravenöser Gabe ist es in der Monochemotherapie oder in kombinierter zytostatischer Chemotherapie bei folgenden metastasierenden Tumoren wirksam:

  • fortgeschrittenes kolorektales Karzinom
  • fortgeschrittenes Leberzellkarzinom
  • fortgeschrittenes Magenkarzinom
  • fortgeschrittenes und/oder metastasierendes Mammakarzinom
  • fortgeschrittenes Ösophaguskarzinom
  • fortgeschrittenes Zervixkarzinom
  • nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom
  • fortgeschrittenes Pankreaskarzinom

Intravesikale Anwendung zur Rezidivprophylaxe bei oberflächlichem Harnblasenkarzinom nach transurethraler Resektion

Dosierung

Injektion bzw. Infusion, intravesikale Instillation s. FI.

Weitere Angaben zur Dosierung siehe Fachinformation

Gegenanzeigen

Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, Schwangerschaft, Stillzeit. Bei systemischer Therapie: Panzytopenie oder eine isolierte Leuko-/Thrombopenie, eine hämorrhagische Diathese, akute Infekte sowie eine Überempfindlichkeit gegenüber Mitomycin sind absolute Kontraindikationen. Relative Kontraindikationen sind restriktive oder obstruktive Lungenventilations-, Nierenfunktions-, Leberfunktionsstörungen und/oder schlechter Allgemeinzustand. Eine weitere Kontraindikation kann eine in zeitlichem Zusammenhang stehende Radiotherapie oder andere zytostatische Therapie sein. Mitomycin ist als Immunsuppressivum nicht geeignet. Mitomycin darf nicht intraarteriell verabreicht werden. Bei intravesikaler Therapie: Eine relative Kontraindikation ist eine Harnblasenentzündung.

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